Evangelischer Kirchentag

Podiumsdiskussion "Wert-schätzend"

Landfrauen fordern Einführung eines neuen Schulfachs.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion „Wert-schätzend?!“ am 22.6.2019 auf dem evangelischen Kirchentag bringt der Landfrauenverband Westfalen-Lippe (wllv) die Forderung über eine Resolution ein. Es handelt sich darum, das Fach „Alltags- und Lebensökonomie“ in die Schulen einzuführen. In der Dortmunder Westfalenhalle (Halle 3b) wird Regina Selhorst, Präsidentin des wllv, stellvertretend für die LandFrauen, dazu mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft, Landwirtschaft und Handel diskutieren.

Zum Hintergrund geben die Landfrauen folgendes bekannt: "Wir kennen von allem den Preis – doch kennen wir auch seinen Wert? Wir müssen Werte (wieder) schätzen lernen – doch das ist leichter gesagt als getan. Denn der Wert einer Sache ist eng mit dem Wissen um seine Entstehung verbunden. Genau da setzen LandFrauen an. Sie klären über Lebensmittel auf leben Werte. Der eigens hergestellte Likör zu Weihnachten, die selbst angebauten Tomaten auf dem Balkon – sie erfahren Wert-Schätzung. Doch was ist mit dem Frühstücksei oder dem erntefrischen Spargel? Kaum einer weiß, wie viel Arbeit hinter all diesen Lebensmitteln steckt. Woher auch? Denn Landwirtschaft und Verbraucherbildung sind bis heute kein fester Bestandteil der Lehrpläne unserer Kinder und Jugendlichen. Und das, obwohl es sich bei ihnen um die aufgeklärten Verbraucher von morgen handeln soll!Aus diesem Grund sind der wllv wie auch der RhLV (Rheinischer LandFrauenverband e.V.) im stetigen Dialog mit Erzeuger und Verbraucher und initiieren z.B. pumps@bauernhof und das Bienenprojekt, wo LandFrauen Landfrauen Landwirtschaft erklären. Zudem fordern die LandFrauenverbände seit Jahren das Schulfach „Lebens- und Alltagsökonomie“ für die mündigen Verbraucher/innen von morgen."

Zur Veranstaltung: Podiumsdiskussion: „Wert-schätzend?! Unser Umgang mit Lebensmitteln“
Ort und Zeit: Samstag, 22.06.2019, 11 - 13 h, Dortmunder Westfalenhallen

Folgende Personen nehmen teil:

  • Dr. Rainer Hagencord, Leiter Institut für Theologische Zoologie, Münster
  • Dr. Robert Habeck, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, Berlin
  • Joachim Rukwied, Präsident Deutscher Bauernverband, Berlin
  • Dr. Clemens Dirscherl, Experte für Tierwohl und Nachhaltigkeit Kaufland, Neckarsulm
  • Klaus Müller, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband, Berlin
  • Elmar Schulte-Tigges, Bauernhofpädagoge und Mitbegründer Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft Solawi Kümper Heide, Dortmund
  • Regina Selhorst, Präsidentin Westfälisch-Lippischer Landfrauenverband, Münster

Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Die vollständige Resolution der westfälisch-lippischen Landfrauen lesen Sie HIER.

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Artikel geschrieben von

Reingard Bröcker

Redakteurin Landleben

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Diskussionen zum Artikel

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von Hans Nagl

Netter Ansatz.

Aber solange wir Überschüsse produzieren wird sich nichts ändern.

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