Agrarausschuss des EU-Parlaments stimmt Agrarreform zu

Mit breiter Mehrheit hat der Agrarausschuss des EU-Parlaments am 30. September 2013 den Kompromiss zur Reform der EU-Agrarpolitik bis 2020 gebilligt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht in dem verabschiedeten Reformpaket eine wesentliche Verbesserung im Vergleich zu den ursprünglichen Vorschlägen der Kommission.

Mit breiter Mehrheit hat der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments am 30. September 2013 den Kompromiss zur Reform der EU-Agrarpolitik bis 2020 gebilligt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht in dem verabschiedeten Reformpaket eine wesentliche Verbesserung im Vergleich zu den ursprünglichen Vorschlägen der Europäischen Kommission. Nun folgt die Abstimmung im Plenum des Europaparlaments.

Aufgrund der langen Verhandlungen wird die Agrarreform zu großen Teilen erst ab 2015 umgesetzt, teilt der DBV mit. Deshalb würden im Jahr 2014 vor allem in der 2. Säule Förderlücken drohen, solange die neuen Programme für ländliche Entwicklung noch nicht eingereicht seien. Der DBV unterstütze daher die Forderungen des EP-Agrarausschusses nach erweiterten Übergangsregelungen, wie im Bericht des Europaabgeordneten Albert Deß vorgeschlagen. Nicht nur bei den Agrarumweltmaßnahmen, sondern auch bei der Investitionsförderung seien mögliche Förderlücken zu vermeiden. In den nächsten Tagen würden hierzu die Trilogverhandlungen zwischen dem Europaparlament, dem EU-Agrarministerrat und der EU-Kommission aufgenommen. (ad)

Hintergrund:
Endlich Klarheit über Degression der Direktzahlungen (25.9.2013)
Backhaus: 40 Euro mehr für die ersten Hektar (25.9.2013)

Umzingelt von Öko: Konventionelle Bauern leiden unter Käferinvasion

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

Schreiben Sie Alfons Deter eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen