AbL/Neuland

Bauern sprachen mit Umweltministerin über EU-Agrarpolitik

In Bundesumweltministerin Svenja Schulze sehen die Bauern von AbL und Neuland eine Mitstreiterin gegen die bisherige EU-Agarrpolitik. Sie trafen sich nun zu einer Diskussionsrunde auf einem Neuland-Betrieb in Fröndenberg.

Jan Wittenberg (AbL-Bundesvorstand), Dr. Ophelia Nick (AbL-Landesvorsitzende NRW), Bernd Schmitz (AbL-Landesvorsitzender NRW), Bundesministerin Svenja Schulze, Gastgeber Wilhelm Eckei, Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek. (Bildquelle: AbL)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) war am Montag auf dem Neuland-Betrieb der Familie Eckei im westfälischen Fröndenberg (Kreis Unna) zu Besuch. Nachdem Gastgeber Wilhelm Eckei seinen Betrieb und die Besonderheiten des Neuland-Programms erläutert hatte, ging es um die anstehende Agrarreform.

Jan Wittenberg vom Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Landesvorsitzende Bernd Schmitz präsentierten der Ministerin einen Vorschlag, mit dem die AbL die Brüsseler Direktzahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe stark verändern will. Der Verband kritisiert bekanntlich, dass große Agrarbetriebe mit viel Fläche so deutlich von den EU-Geldern profitieren und die bäuerlichen Höfe ausstechen können. Stattdessen schlägt die AbL vor, dass mit den EU-Geldern in Zukunft die konkreten Leistungen der Betriebe für Umwelt, Artenvielfalt, Klimaschutz und Tierwohl mit einem einfachen Punktesystem gezielt honoriert werden sollten.

Als weitere Themen wurde Änderungsbedarf und Umsetzung der Düngeverordnung, die Ackerbaustrategie der Bundesregierung sowie der Klimaschutzes angesprochen. Die Bauern baten Bundesumweltministerin Schulze, in der Bundesregierung weiterhin Antreiberin zu sein.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

Schreiben Sie Alfons Deter eine Nachricht

Einbruch auf Hof Röring: 900 Mastschweine verenden

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Christian Bothe

Abl+DBV

Nochmal H.Ilchmann,ich will zwar kein Zwiegespräch mit Ihnen(das interessiert vielleicht andere nicht),aber ob die „Teile und Herrsche“Politik der beiden Verbände DBV+Abl eine gute Idee ist gemeinsame Interessen der Bauern gegenüber Staat,EU und dem Markt durchzusetzen,bezweifle ich.

von Ottmar Ilchmann

@Bothe

Lieber Herr Bothe, warum sollte die AbL zu einem von ihr organisierten Termin denn Vertreter des DBV einladen? Denken Sie, der DBV würde es umgekehrt genauso machen!?

von Christian Bothe

Schulze die 2.

@Ilchmann ich kenne das ganz gut ist aber kein Thema.Man hätte gleich den DBV mit dazu einladen können.

von Ottmar Ilchmann

@Bothe

Auch hier wieder sind Sie schlecht informiert, Herr Bothe, Neuland ist ein besonders tiergerechtes Haltungsprogramm für konventionelle Betriebe. Im Übrigen bin ich sicher, dass sich die Umweltministerin auch mit Vertretern des DBV trifft. Es wäre ja fahrlässig, wenn die größte landwirtschaftliche Interessenvertretung keine Kontakte zu diesem Ministerium pflegen würde, das für die Landwirtschaft doch sehr relevant ist.

von Christian Bothe

Schulze

Hoffentlich besucht sie auch einen konventionellen Betrieb und trifft sich dann nur mit Vertretern des DBV...Wie durchsichtig die Sache ist. Was wir für Führungskräfte haben...

von Wilhelm Grimm

Und eine naive Ministerin

rettet das Weltklima. Dummer geht`s nimmer !

von Wilhelm Grimm

Teile und hersche !

Und naive Bauern fühlen sich geliebt.

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen