Dänemark: Keinen Cent mehr für die Bauern

Die dänischen Politiker haben offenbar wenig Interesse an Agrarpolitik oder dem Schutz ihrer Landwirte.

Die dänischen Politiker haben offenbar wenig Interesse an Agrarpolitik oder dem Schutz ihrer Landwirte. Das wurde Mitte August bei einem Gespräch zwischen dem dänischen Bauernpräsidenten Michael Brockenhuus-Schack, dem nordschleswiger Bauernpräsidenten Jorgen Popp Petersen und dem schleswig-holsteinischen Landesbauernpräsident Werner Schwarz in Billund deutlich. Brockenhuus-Schack machte auf den Beschluss des dänischen Parlaments aufmerksam, die gesamte EU-Agrarfinanzierung bis zum Jahr 2025 auf null zu fahren. Darüber herrsche über die Parteigrenzen hinweg Einigkeit. Für die Übergangszeit bis 2025 fehle allerdings nicht nur ein Konzept, sondern das Land stehe mit seinen Ideen innerhalb Europas auch recht allein da. Popp Petersen ergänzte, dass die Regierung klar anstrebe, den Wasserschutz zu verstärken und benachteiligte Gebiete auszuweisen, die es bislang in Dänemark fast gar nicht gebe.

vgl.: Dänen wollen alle Agrarprämien radikal abschaffen (29.12.2009)

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