Kommentar

Die EU-Agrarpolitik kommt jetzt ins Kreuzfeuer Premium

Ende 2018 ist der Traum von Günther Oettinger geplatzt, den EU-Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027 noch vor den EU-Parlamentswahlen im Mai in trockene Tücher zu bringen. Das Vorsitzland Rumänien soll jetzt nur noch „Leitlinien für eine Entscheidung im Herbst 2019“ vorbereiten.

Das Vorsitzland Rumänien soll jetzt nur noch „Leitlinien für eine Entscheidung im Herbst 2019“ vorbereiten. Damit hängen auch die Vorschläge von Agrarkommissar Phil Hogan für eine Reform der EU-Agrarpolitik in der Luft.

Die Vorzeichen für 2019 sind nicht rosig: In Brüssel droht ein einschneidender Gezeitenwechsel. Vermutlich werden sich weder die vielen neuen EU-Parlamentarier noch die neue Kommission (ab Ende 2019) an Oettingers Haushaltsentwurf und Hogans Reformvorschläge gebunden fühlen, zumal Oettinger (sicher) und vielleicht auch Hogan (offen) der neuen Kommission gar nicht angehören werden. Die Kürzungen des Agrarhaushaltes könnten dann dramatischer ausfallen als die bislang vorgeschlagenen fünf Prozent.

Hinzu kommt, dass im nächsten Parlament auch viele EU-Kritiker sitzen werden. Mehr Geld und mehr Spielraum für die EU ist mit diesen Populisten und ...

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich Albo

Es gibt keine Partei

die wir wählen können. Aber es gibt genügend extreme die wir verhindern müssen! Deshalb immer wählen gehen! Wir sollten aber auch deutlich mehr Demonstrieren....

von Jürgen Schmidt

nicht wählen nimmt dir das rRecht auf Kritik!!

von Diedrich Stroman

EU Wahlen!

Und die Bauerverbände sollen dafür sorgen das ihre Klientel wählen geht? Geht's noch? Wem sollen sie ihre Stimme oder können sie ihre Stimme geben! Bei der politischen Diskrepanz und abgehobenheit dieser Parlamentarier fällt mir keiner ein!!!!

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