EUROPE/EU-Agrarministerrat/Grüne GAP-Architektur

Digitale Zukunft und grüne Architektur für Landwirtschaft

Wie geht es weiter mit der "grünen GAP-Architektur 2020"? Darüber beraten die EU-Landwirtschaftsminister diesen Montag in Luxemburg. Des Weiteren stehen die digitale Zukunft der Landwirtschaft und der Ländlichen Räume sowie der Beitrag der Landwirtschaft zur Klimaschutzpoltik auf der Tagesordnung. Ein "sauberer Planet für alle" lautet das Ziel.

Die EU-Agrarminister treffen sich in der Karwoche an diesem Montag in Luxemburg, um über die grüne Architektur der GAP 2020, eine klimaneutrale Landwirtschaft sowie eine nachhaltige digitale Zukunft für die europäische Landwirtschaft und den ländlichen Raum zu diskutieren. An dem Treffen nimmt für die Bundesrepublik Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner teil.

Die europäische Landwirtschaft, auf die ungefähr 10 Prozent der Treibhausgasemissionen der EU entfallen, spielt beim Übergang der EU zu einer treibhausgasemissionsneutralen Wirtschaft eine wichtige Rolle. Gleichzeitig stellt die Landwirtschaft zusammen mit der Forstwirtschaft auch eine wesentliche CO2-Senke dar.

Die rumänische EU-Ratspräsidentschaft legt den EU-Landwirtschaftsministern Fragen über die strategische langfristige Vision für eine klimaneutrale Wirtschaft unter dem Titel "Ein sauberer Planet für alle" vor und führt gemeinsam mit der EU-Kommission darüber einen Gedankenaustausch.

Des Weiteren steht eine Aussprache zum Abschlussbericht der Task Force "Ländliches Afrika" auf der Tagesordnung. Die Task Force wurde im April 2018 von EU-Agrarkommissar Phil Hogan eingesetzt und spricht Empfehlungen aus, wie der ländliche Sektor in Afrika gestärkt und die Rolle der EU bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Förderung wirtschaftlicher Entwicklung auf dem Nachbarkontinent unterstützt werden kann.

Die EU-Kommission will ferner die EU-Landwirtschaftsminister über eine Erklärung für eine intelligente und nachhaltige digitale Zukunft für die europäische Landwirtschaft und den ländlichen Raum informieren.

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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