Dünge-VO: „Von fehlender Planungssicherheit zu sprechen, ist unehrlich“ Premium

Das Bundesumweltministerium (BMU) wehrt sich gegen den Vorwurf, die erneute Verschärfung der Düngeverordnung missachte die Planungssicherheit. Allen Beteiligten am Düngekompromiss von 2017 sei klar gewesen, dass er unsicher war, sagt der BMU-Staatssekretär, Jochen Flasbarth, im Interview mit top agrar. Nun lobt er die Zusammenarbeit mit dem BMEL.

top agrar: Warum sind erneut Verschärfungen in der Düngeverordnung nötig?

Flasbarth: Es hat ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) gegeben, laut dem Deutschland gegen die EU-Nitratrichtlinie verstößt. Die EU-Kommission war auch nach unserer Novelle der Düngeverordnung von 2017 noch nicht zufrieden. Wir müssen nachliefern, sonst riskieren wir Strafzahlungen. Wir sind uns bei der Bewertung der Lage mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) einig und haben in einer ausgesprochen guten und kollegialen Zusammenarbeit nun einen guten Lösungsansatz gefunden. Die Gespräche mit der EU-Kommission sind aber noch nicht abgeschlossen.

Warum bekommen alle Landwirte neue Vorschriften und nicht nur diejenigen, die in den belasteten, roten Gebieten wirtschaften? Die Streichung des Kontrollwerts von 60 kg N betrifft alle.

Flasbarth: Die Kommission hat schon lange Kritik am deutschen Konzept aus Kontrollwert und Nährstoffvergleich geübt und hat es nie vollkommen verstanden. Deshalb hat das BMEL nun vorgeschlagen, beides zu streichen und zur flächenscharfen Berichterstattung zu wechseln. Das halte ich auch für richtig. Für die roten Gebiete haben wir jetzt vier neue Maßnahmen aufgelegt, die zwingend erfüllt werden müssen. Das sind eine Stickstoffdüngung von 20 Prozent unter Düngebedarf, ein verpflichtender Zwischenfruchtanbau vor Sommerkulturen, ein Verbot der Herbstdüngung bei Winterraps, Wintergerste und Zwischenfrüchten ohne Futternutzung und eine schlagbezogene Obergrenze von 170 kg Stickstoff je Hektar und Jahr für Gülle und andere Wirtschaftsdünger. Es ist gut, dass es beispielsweise nicht mehr möglich sein wird, in einem Gebiet, wo man hohe Nitratbelastungen hat, eine zu hohe Düngerausbringung rechnerisch dadurch wegzubekommen, indem man woanders Dünger spart. Denn das verbessert die Nitratbelastung vor Ort nicht um einen Deut.

Die Landwirte kritisieren, dass der 20 Prozent Abschlag bei der Stickstoffdüngung vor allem den Qualitätsweizenanbau benachteiligt. Ist das für Sie eine in Kauf zu nehmende Folge?

Flasbarth: Fachlich muss dies das Landwirtschaftsministerium bewerten. Aus Umweltsicht ist es wichtig, dass wir von den Nitratüberschüssen runterkommen. Das Ziel der Nitratrichtlinie ist der Schutz der Gewässer vor zu hohen Nährstoffeinträgen aus der Landwirtschaft. In den belasteten Gebieten ist dies der Fall. Dementsprechend müssen dort Maßnahmen ergriffen werden, auch wenn diese nicht immer einfach sind. Der Abschlag von 20 Prozent trifft nur die hochbelasteten Gebiete.

Erwarten Sie, dass die nun vorgeschlagenen Maßnahmen reichen, um die EU-Kommission zufrieden zu stellen? Oder sind die wieder so knapp bemessen, wie bei der Düngereform von 2017?

Flasbarth: Ich glaube, dass wir jetzt etwas vorgelegt haben, dass konform mit der EU-Nitratrichtlinie ist. Die Gespräche mit der Kommission sind aber noch nicht zu Ende.

Gibt es überhaupt noch Verhandlungsspielraum für das anstehende Bundesratsverfahren?

Flasbarth: Die Länderkammer ist frei zu entscheiden. Sie muss aber sehen, dass wir EU-Recht umzusetzen ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von

Nitratbelastung nur aus der Landwirtschaft?

Keineswegs, schauen sie sich doch mal unsere Gewässer an . Viele Orte sind verrohrt , aber in manchen Gebieten bzw. Gemeinden werden die Abwässer in die kleinen Flüsse die durch unser Land fließen eingeleitet und das wissen alle. Oder? Mal ehrlich schon mal in einer Lysimeteranlage nachgefragt wann und wie schnell Eintragungen von Stoffen in unseren Grundwasser ankommen. Wäre doch für jeden Menschen interessant .Vielleicht sollte man auch in andere Länder schauen, wie nach Frankreich oder nach Polen, wie man das nach Gesetz und in Wirklichkeit handhabt.

von Christoph Noven

Das Kind beim Namen nennen....

es geht um Enteignung und Vermögenstransfer ! Naturgemäß in Richtung derer, die eben nichts vermögen. Es ist mit größter Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass oben angeführte EU-Richtlinien und Grenzwerte, nach gleichem Muster, wie beispielsweise die absurden Grenzwerte für NOx beim Diesel usw. entstanden sind. Einfach mal etwas solange in die Welt posaunen, bis es jeder glaubt. Jetzt drohen uns Strafzahlungen in Milliardenhöhe? Für was? Geht's noch??? Wir bezahlen doch schon alles ! Wofür mach ich denn Precision Farming und Teilflächenspezifische Bewirtschaftung? Sollte irgendetwas seriöses an der Nitratdiskussion dran sein, wäre es eh das erste mal. Hier werden unsere Äcker den Schergen der EU Kommission unterstellt. Ich erlaube mir hier einfach mal diese Formulierung. Wem das zuviel ist, dem empfehle ich diverse "Volltrunken bei der Arbeit" Videos von Herrn Juncker und Co. bei Youtube. Noch ein paar Jahre und alles ist voll mit Blümchen. Das geht ratz fatz, sobald die Greta ein neues Thema braucht. Nitrat und PSM wäre doch wunderbar. Der kleine, süße Engel neben einer Feldspritze... auweia ...dann ist Schluss. Fairerweise sollte man dann auch den"Friday for fieldwork" ausrufen. Bitte vorher noch Funknetz im ländlichen Bereich ausbauen, damit die Unkrautzupfenden und Kartoffelkäfer sammelnden Massen zielgenau dirigiert werden können. Am Ende wird man auch auf politischer Bühne die tatsächliche Bedeutung von Diäten erfassen.

von Christoph Noven

Das Kind beim Namen nennen....

es geht um Enteignung und Vermögenstransfer ! Naturgemäß in Richtung derer, die eben nichts vermögen. Es ist mit größter Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass oben angeführte EU-Richtlinien und Grenzwerte, nach gleichem Muster, wie beispielsweise die absurden Grenzwerte für NOx beim Diesel usw. entstanden sind. Einfach mal etwas solange in die Welt posaunen, bis es jeder glaubt. Jetzt drohen uns Strafzahlungen in Milliardenhöhe? Für was? Geht's noch??? Wir bezahlen doch schon alles ! Wofür mach ich denn Precision Farming und Teilflächenspezifische Bewirtschaftung? Sollte irgendetwas seriöses an der Nitratdiskussion dran sein, wäre es eh das erste mal. Hier werden unsere Äcker den Schergen der EU Kommission unterstellt. Ich erlaube mir hier einfach mal diese Formulierung. Wem das zuviel ist, dem empfehle ich diverse "Volltrunken bei der Arbeit" Videos von Herrn Juncker und Co. bei Youtube. Noch ein paar Jahre und alles ist voll mit Blümchen. Das geht ratz fatz, sobald die Greta ein neues Thema braucht. Nitrat und PSM wäre doch wunderbar. Der kleine, süße Engel neben einer Feldspritze... auweia ...dann ist Schluss. Fairerweise sollte man dann auch den"Friday for fieldwork" ausrufen. Bitte vorher noch Funknetz im ländlichen Bereich ausbauen, damit die Unkrautzupfenden und Kartoffelkäfer sammelnden Massen zielgenau dirigiert werden können. Am Ende wird man auch auf politischer Bühne die tatsächliche Bedeutung von Diäten erfassen.

von Rainer Hoffmann

Wofür Beiträge bezahlen ?

Da hat die Alibi Berufs Vertretung ja nu lange genug zugeschaut ,fragwürdiges Meßstellennetz ,nicht Beprobung unterhalb von Klärwerkseinläufen usw. Wofür haben die den ihre gut bezahlten Leute im Rundfunk Räten u sind Hausherr in diversen Agrar Medien ,ein Schelm wer böses denkt das dies alles gewollt ist u der Verband ( Wolf) seine Schäfchen nur zur Schlachtbank führen soll . Wäre schön wenn wir alle uns täuschen ,aber es sieht leider danach aus das der Verlust der Wertschätzung von Lebensmitteln die Urerzeuger mit einschließt u es allen recht ist in den Verantwortlichen Positionn von DBV u Politik.

von Willy Toft

Ehrlich wäre doch: Wie viel Landwirtschaft lässt das BMU noch zu!

Was bringt das für die Landwirtschaft für Planungssicherheit? 100 % Bio werden die Verbraucher nie bezahlen können, das ist auch sicher!

von Guenter Loefflad

Organische Düngung

Fast 20 Jahre hat wer Gärreste hatte 230 kg N organisch düngen können. Viehhaltung allein 170 kg N . Komischer weise lese ich in den Berichten aber immer nur etwas von Gülle aus Tierhaltung. Unser Landkreis hat weniger als eine GV/ha und ist trotzdem rotes Gebiet. Wenn man auf Stoppeln zur Wintergerste und Zwischenfrüchten keine Gülle mer ausbringen darf wird sich die Viehhaltung noch weiter reduzieren. Ein Bau von weiteren unnützen Behätern wird wohl bei den momentanen Fleischpreisen nicht möglich sein. Abgesehn davon ackerbaulich vollkommener Unsinn. Die Düngeverordnung unterstützt eigentlich nur den Biogasbereich. Wo es keine Ernterücksatände gibt, braucht man auch nichts zu düngen.

von Martin Bosse

Rote Messstellen in städtischen Gebieten

In der Ackerbauregion Braunschweig Hildesheim Salzgitter gibt es auch Brunnen mit zu hohen Werten. Org. Dünger nur minimal eingesetzt, aber die Messstelle direkt am Ortsrand 20m von einer privaten Pflanzenkläranlage. Wissenschaftliche Grundlagen werden völlig ausgeblendet und Idiologen bestimmen die Meinung und zerstören einen ganzen Wirtschaftszweig.

von Kurt Brauchle

Da steckt noch mehr drin

"Die Erweiterung des Messnetzes war erforderlich, um eine repräsentative Übersicht über die Nitratbelastung des Grundwassers in Deutschland zu bekommen, die aus der Landwirtschaft stammt." Somit wäre belegt das der Nitratbericht 2012 auf Basis eines nicht repräsentativem Messnetzes (183 Messpunkte?) erstellt, und nach Brüssel gemeldet wurde. Auf Grund dieser Datenbasis kam es zum Verfahren vor dem EU Gerichtshof. Da lag Georg Keckl mit seinen Aussagen zum Nitratbericht schon vor Jahren richtig, was hiermit BMU-Staatssekretär Jochen Flasbarth augenscheinlich bestätigt. Interessant ist auch folgender Text von der Homepage des BMU Der Nitratbericht erfasst die Werte eines speziellen Messnetzes für Nitrateinträge aus der Landwirtschaft in das Grundwasser. Die Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie soll damit kontrolliert werden. Es wird daher auch als Belastungsmessnetz bezeichnet und ist Teil des EU-Nitratmessnetzes. Ein so ausgewähltes Sondermessnetz erscheint für den Bericht besonders geeignet, da sich an Grundwassermessstellen mit hoher Nitrat-Ausgangsbelastung die Wirksamkeit der Gegenmaßnahmen am besten aufzeigen lässt. Das Belastungsmessnetz ist als Sondermessnetz jedoch nicht repräsentativ für eine Beschreibung der allgemeinen Nitratsituation im oberflächennahen Grundwasser in der Bundesrepublik.

von Rudolf Rößle

Wie

sagte unsere Homöopathie Tierärztin der heutige wissenschaftliche Stand ist der Irrtum von morgen

von Josef Doll

Anders formuliert

Herr Flasbarth macht sich über top agrar und die ganze Kontilandwirtschaft lustig. Der Plan vom BMU und den Lobbyisten geht auf. Ha ha die Agrarwende ist eingeleitet Wissen sie es schon..... Oder..... Weiterlesen beim nächsten Kommentar von mir unten

von Josef Doll

BIO BIO

Was ich schon vor Jahren geschrieben habe ist jetzt da. Eine 100% Biolandwirtsschaft nicht per Gesetz sondern defackto durch Auflagen die anders nicht einzuhalten sind . Da diese Auflagen somit von allen einzuhalten sind müssen auch keine Ökozuschläge eingehalten werden. Wie heißt es der Markt will es oder.......

von Ansgar Tubes

Denkt mal drüber nach!

Manchmal hat man hier als Verfasser von Kommentaren echt den Eindruck, man schreibt in die Kommentarzeilen von Mitgliederzeitschriften der Partei der Grünen und deren anhänglichen NGOs, so oft wie hier redaktionell eingegriffen wird, ich schreibe bewusst nicht von zensieren;-) Es ist mehr als traurig, dass scheinbar auch der topagrar-Redaktion die Zukunft der Landwirtschaft und ihrer Abonnenten am A...(llerwertesten) vorbeigeht!

von Ansgar Tubes

Schaut her!

Hier mal ein Hinweis auf die Verlogenheit dieses Staatssekretärs. In seinem Ministerium wird doch gelogen, dass sich die Balken biegen, nur um die heimische Landwirtschaft an die Wand fahren zu lassen. Und das sollen wir uns gefallen lassen? https://www.euractiv.de/section/landwirtschaft-und-ernahrung/opinion/nitratbericht-2016-ein-dokument-der-irrefuehrung/

von Thorsten Holtmeier

Mehr wert

Die Regierung sollte eine Sondersteuer einführen 2% auf alles drauf, und die Einnahmen daraus an die Landwirte Ausschütten für Einkommensverluste die uns entstehen

von Heinrich Steggemann

Die Viehhaltung alleine macht erst mal wenig Probleme,

sondern der zusätzlich eingesetzte Mineraldünger, der uns die Bilanzüberschüsse in bestimmten Regionen beschert. Aufgabe des BMEL und des BMU wäre es, das weltweite Wissen aus den einzelnen Forschungsfachrichtungen rund um Humusaufbau und vielfältiges Bodenleben zu bündeln und ins deutsche zu übersetzen. Des Weiteren brauchen wir ein Netzwerk von Querdenkern, die komplett losgelöst von der aktuellen Lehrmeinung auf praxistaugliche Lösungssuche gehen. Leute die komplexe Einzelsachverhalte aus der Forschung zusammentragen und auf praxistaugliche Konzepte herunterbrechen. Dies kann nicht Aufgabe des Einzelbetriebes sein. Zur weiteren Verbesserung der Situation, sehe ich grosses Potenzial durch den Aufbau von vielfältigem Bodenleben, das nicht nur organische Masse mineralisiert, sondern gleichzeitig ganzjährig überschüssige Düngesalze aus der Bodenlösung in der eigenen Biomasse zwischenspeichert, bis die Kulturpflanzen diese für ihren jahreszeitlichen Spitzenbedarf abrufen. Dieser Spitzenbedarf wird aktuell in den entscheidenden Wochen im Jahr durch Mineraldünger gedeckt. Der kostet nur Geld. Dieses Geld könnte z.B. in vielfältige Zwischenfruchtmischungen fliessen, um fast ganzjährig lebende Wurzeln im Boden zu haben, die durch ihre Wurzelausscheidungen das Bodenleben ernähren. Viele Detailregelungen in der aktuellen Düngeverordnung, wie z.B. Sperrfristen, passen zu aktuell wenig belebten Böden. Für stark belebte Böden sind sie kontraproduktiv. Also BMEL und BMU, jetzt geht eure Arbeit erst richtig los. Macht uns die Mineraldüngereinsparpotenziale durch hauseigene Anbauversuche vor ohne auf nennenswerten Ertrag zu verzichten!!!

von Bernd Brunhöver

Ad Blue

Es wird nicht weniger Rückstände geben da immer mehr Fahrzeuge mit Ad Blue fahren welches Stickoxyd in ( lt ZDF Heute Journal ) harmloses Nitrat und Wasser umwandelt welches aus dem Auspuff tropft und direkt in Rückhaltebecken versickert !!! . Hierzu habe ich Bund angeschrieben und BMEL und nie eine Antwort bekommen . Also in spätestens 2 Jahren eine neue Verschärfung die wieder nix bringt da die Verschmutzung von dem Strssenverkehr kommt °!!!

von Gregor Grosse-Kock

Düngeverordnung

Wenn Rukwied und Röring sagen: Das machen wir nicht, weil das Fachlich falsch ist,!! Und wir sollten auf Entschädigung und Schadenersatzforderungen nicht Sparsam sein. Auch Staatssekretäre sind rechtlich Angreifbar und somit würde der Sachverhalt faktenrichtig vor Gericht geklärt.

von Ansgar Tubes

Aber dieser Ex-NABU-Geschäftsführer durfte in der Vergangenheit und darf weiterhin im höchsten Maße mit seinen Verunglimpfungen und Bauern-Bashing gegenüber den bäuerlich geführten Familienbetriebe fortfahren? Findet den Fehler!

Anmerkung der Redaktion

Wir bringen alle Sichtweisen. Kritik ist in der Kommentarspalte möglich, auch deutliche, aber Ton und Form dürfen nicht verletzend sein. Wir veröffentlichen keine Verunglimpfungen, weder in unseren Texten noch in den Kommentarspalten, das hat nichts mit Zensur zu tun. Es wäre schön, wenn es hier weiterhin um die Sache geht. Vielen Dank.

von Gerd Uken

Was wenn wir jetzt reduzieren

Und nachher stellt sich heraus das zu viel reduziert wurde- siehe NL 7% unter der auferlegten P Quote 2018. Das sind alles Taschenspielertricks genauso wie man die Werte auch einfach erhöhen kann- wer kontrolliert eigentlich was die da messen und wie gemessen wird?

von Michael Behrens

An die Redaktion!

Ist es eine Verunglimpfung wenn man die Fake News benennt! Eure Zensur wirft Fragen auf.

Anmerkung der Redaktion

Der Begriff Zensur ist bewusst tendenziös, er trifft hier nicht zu. Teilen Sie uns gern ihre Kritik sachlich mit. Wir bringen alle Sichtweisen. Kritik ist in der Kommentarspalte möglich, auch deutliche, aber Ton und Form dürfen nicht verletzend sein.

von Ansgar Tubes

Was ist das für ein Stil,

Anmerkung der Redaktion

Verunglimpfungen und Beschimpfungen können wir hier nicht dulden. Kommentieren und streiten Sie hier bitte in der Sache. Vielen Dank.

von Ute und Heinrich Tietje

Von Tritin und Künast ins Amt gehoben

Was sonst soll dieser Mann sagen bei der Vita: https://www.bmu.de/ministerium/leitung-des-hauses/jochen-flasbarth/lebenslauf-von-staatssekretaer-jochen-flasbarth/

von Ute und Heinrich Tietje

Von Tritin und Künast ins Amt gehoben

Was sonst soll dieser Mann sagen bei der Vita: https://www.bmu.de/ministerium/leitung-des-hauses/jochen-flasbarth/lebenslauf-von-staatssekretaer-jochen-flasbarth/

von Kurt Brauchle

Das sagt doch alles!

"Die Erweiterung des Messnetzes war erforderlich, um eine repräsentative Übersicht über die Nitratbelastung des Grundwassers in Deutschland zu bekommen, die aus der Landwirtschaft stammt." Was sonst noch ist geht niemand was an?

von Wilhelm Grimm

Pinochio 2019

Der Bauernverband sollte Herrn Flasbarth diesen Preis verleihen !

von Willy Toft

Man geht davon aus, dass es nur die Landwirtschaft sein kann, weil über 50 % der Fläche...

von uns bewirtschaftet wird. Phosphat ist im Boden schwer beweglich, und nur im Wasserlöslichem Zustand "beweglich"! Also auch ganz schwer der Landwirtschaft nachzuweisen, da geht aber viel mehr über die Kläranlagen die Oberflächengewässer! Die Düngung so weit runterzuschrauben, dass die Pflanzen verhungern, grenzt an Enteignung! Staaten, die uns das vorgemacht haben, importieren Brotweizen und jede Menge Eiweißfuttermittel, und sind heute schon wieder auf einem realistischen Weg, um die Handwerklichen Fehler wieder auszuräumen!

von Ahrend Höper

Nun lobt er die Zusammenarbeit mit dem BMEL.

Wenn ein grün, ideologisch verrannter Staatssekretär aus dem BMU die Zusammenarbeit in punkto Nitratbelastung mit dem BMEL lobt, sollten bei allen Betroffenen alle Lampen rot leuchten!

von Edelhard Brinkmann

Landbau ist vorbei

Auf Dauer kann man Lebensmittel viel billiger aus dem Ausland importieren und hier nur noch Naturschutz betreiben. Wir haben genug Geld um alles zu importieren. Der Standard ist vielleicht nicht so gut aber egal das sieht ja so wirklich keiner.

von Michael Behrens

Was sind das für Aussagen!

"Dass die Landwirtschaft für die Nitrateinträge die hauptverantwortlich ist, das ist eigentlich nach allen Daten, die wir haben, unbestritten. " Und so ein Schwachsinn (...) In den Metropolen kommt 1/3 der Abwässer nicht an! Aber der Hauptschuldige steht fest, die Landwirtschaft, "eigentlich"! Was soll das "eigentlich" ? Falls man sich geirrt hat? Und dann, war "eigentlich" nicht so gemeint? Alles rückgratlose !!!

von Ansgar Tubes

Meine ganz ehrliche Meinung:

Ich kann gar nicht (...) , wenn ich diese Antworten dieses (...) Ex-NABU-Geschäftsführers lese!

von Andreas Christ

Unehrlich

geht man davon aus das die Ställe, ja genehmigt, und zum Teil auch mit Fördergeldern gebaut wurden, finanziert auf 33 Jahre, was bedeutet es dann wenn man dieselben Ställe nicht mer in dieser Form betreiben kann? wer garantiert mir wenn ich mer Lagerkapazität erstelle, das es keinen neuen Forderungen geben wird und ich trotzdem abstecken muss? zb. eine Senkung der ha Grenze Organischer Stickstoff 80kg? Hallooooo ist da jemand der die Basis noch kennt?

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