EUROPA/ Energie/Umwelt

Ein sauberer Planet auch für alle Landwirte Premium

Die EU-Energieminister diskutieren über neue Technologien für ein klimaneutrales Wirtschaften bis zur Jahrhundertwende. Von der Landwirtschaft werden zukunftsweisende Konzepte in der Bioökonomie, dem Ausbau Regenerativer Energien und der Nutzung von Biomasse sowie Öko-Treibstoffen erwartet. Ein "sauberer Planet für alle" lautet das gesteckte Ziel.

Eine langfristige Vision für eine klimaneutrale Wirtschaft ist das von der EU-Kommission im November vergangen Jahres proklamierte Ziel bis 2050. Die EU-Energieminister nehmen bei ihrem Treffen in Brüssel an diesem Montag den Ball auf und führen über die von der EU-Kommission aufgezeigten Szenarien eine erste Orientierungsdebatte.

Neue Technologien in Energiewirtschaft und Transportsektor gefragt

Am 28. November 2018 legte die Kommission ihre langfristige Vision unter dem Titel „Ein sauberer Planet für alle“ vor. Bis zum Zeithorizont 2050 soll die EU demnach zur „wohlhabenden, modernen, wettbewerbsfähigen und klimaneutralen Wirtschaft“ weiterentwickelt werden. Neue Technologien im Verkehrs- und Transportsektor, in der Energiegewinnung, dem Ausbau der Erneuerbaren und der Entwicklun

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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Diskussionen zum Artikel

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von Jan-Klaus Gerken

Aufwand / Nutzen

In anderen CO2 abgebenden Wirtschaftfeldern, wie Verkehr, Wärme und Energieerzeugung, sind die Technologien für klimaneutrales Arbeiten bereits vorhanden und meist auch schon ausgereift. Es ist wohl richtig, dass wir Landwirte uns damit befassen müssen und die Landwirtschaft verbessern. Die Biologie im Boden und im Tier macht es aber deutlich aufwändiger, Klimagase zu vermeiden. Z.B Rülpsminderung bei Rindern. Da ist eine Förderung des elektrifizierten Nahverkehrs (Elektrobusse) mit bereits erhältlicher Technik wesentlich schneller umzusetzen. Der Zubaudeckel in der PV ist mir vor dem Hintergrund des Klimaabkommens und der Anhäufung der "Rekordsommer" in diesem Jahrhundert genauso unerklärlich, wie die stark wirkende 10 H Regelung beim Wind. Die optisch schöne Heimat geht doch auch kaputt, wenn Wald und Flur an Hitzestress leiden und vertrocknen.

von Josef Meier

künstliche Intelligenz

Wenn man sich den Großteil unserer Politiker und Eliten ansieht, dann lässt sich erst ermessen wie wichtig bei uns in Zukunft künstliche Intelligenz wird.

von Dr. Willi Kremer-Schillings

Mir ist es irgendwie unheimlich...

wenn jetzt "smarte (!) Technologien" und "Digitalisierung" die Landwirtschaft besser machen sollen. Und statt "künstlicher Intelligen" würde natürliche vielleicht auch helfen..

von Willy Toft

Es reicht anscheinend nicht, dass wir den größten CO² Anteil aus der Atmosphäre binden.....

Natürlich können wir uns an realistischen Maßnahmen beteiligen, nur übertriebene Maßnahmen, die andere negative Einflüsse auslösen, sollten nicht unterstützt werden. Das rechtzeitig zu erkennen, übersteigt auch den Horizont der Protagonisten!

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