EU will Freihandelsabkommen mit Mexiko überarbeiten

Das seit dem Jahr 2000 geltende Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mexiko soll aktualisiert werden. "Gegenwärtig beobachten wir mit Sorge eine weltweite Zunahme protektionistischer Politikmaßnahmen", erklärte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström nach aiz-Informationen.

Das seit dem Jahr 2000 geltende Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mexiko soll aktualisiert werden. "Gegenwärtig beobachten wir mit Sorge eine weltweite Zunahme protektionistischer Politikmaßnahmen", erklärte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström nach aiz-Informationen.

Die EU-Kommission will sich diesem Trend widersetzen und vereinbarte mit dem mexikanischen Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo Verhandlungsrunden vom 3. bis 7. April und vom 26. bis 29. Juni 2017. Zudem wollen Malmström und Guajardo zwischen den beiden Verhandlungsrunden zu einem Treffen in Mexiko City zusammenkommen und Bilanz ziehen.

Im vergangenen Jahr begannen die Europäische Union und Mexiko Verhandlungen über die Überarbeitung des Handelsabkommens. Seit dem Bestehen der Vereinbarung sind in der EU 13 neue Mitgliedstaaten hinzugekommen. In den Jahren von 2005 bis 2015 haben sich die jährlichen Warenströme zwischen der EU und Mexiko von 26 auf 53 Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Nun sollen unter anderem die sanitären- und phytosanitären Regeln überprüft werden. Dazu gehört der Umgang mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln sowie Handelsbeschränkungen bei Seuchen in einzelnen Teilen der EU.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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