Faire Milch will in Österreich neu durchstarten

Um dem Abwärtstrend der "Fairen Milch" in Österreich entgegenzuwirken, will der neue Projektleiter Georg Maier die Werbung in die Marke wieder ankurbeln und mittelfristig neue Produkte am Markt platzieren. Wie Maier gegenüber top agrar-Österreich mitteilte, hat man Ende Mai die Zusammenarbeit mit Lidl beendet. Vorausgegangen waren Aktionsangebote des Diskonters mit der "A faire Milch".

Um dem Abwärtstrend der "Fairen Milch" in Österreich entgegenzuwirken, will der neue Projektleiter Georg Maier die Werbung in die Marke wieder ankurbeln und mittelfristig neue Produkte am Markt platzieren.

Wie Maier gegenüber top agrar-Österreich mitteilte, hat man Ende Mai die Zusammenarbeit mit Lidl beendet. Vorausgegangen waren Aktionsangebote des Diskonters mit der "A faire Milch". "Und das, obwohl wir eine Abmachung hatten, keine Aktionen mit unserem Produkt durchzuführen", so Maier.

In der Folge fiel die Absatzmenge von "A faire Milch" von etwa 95.000 kg im Mai auf deutlich unter 80.000 kg im Juni und Juli, wie aus der IG Milch Zeitung hervorgeht. Deshalb ist auch Maier klar: " Wir müssen etwas tun, und wir werden etwas tun, um den Verkauf wieder anzukurbeln."

Nicht zuletzt sollen dazu auch die eigenen Projektlieferanten beitragen. Die laut Maier rund 2000 Betriebe sind aufgerufen, mit "A faire Milch"-Plakaten am eigenen Betrieb Werbung für die Marke zu machen. "Damit wäre ein Meilenstein in eine positivere Zukunft gesetzt.“

Sein Ziel als neuer Projektleiter ist es, "den Konsumenten wieder bewusst zu machen, wofür die Marke "A faire Milch" steht, nämlich für österreichische Spitzenqualität", so Maier weiter. Mittelfristig sei geplant, neben dem aktuell einzigen Produkt Milch auch weitere mit aufzunehmen, um dem Konsumenten mehr zu bieten. Als möglichen Zeitpunkt nennt Maier den Spätherbst bzw. Winter. Vielleicht könnte in diesem Zusammenhang der dieses Jahr durchgeführte "Milchshake-Wettbewerb" der IG Milch eine Rolle spielen. Schließlich liegen Milchmix-Getränke bei den Konsumenten voll im Trend.

Gelistet ist die Marke "A faire Milch" laut dem Projektleiter derzeit bei Spar, Adeg und Unimarkt, allerdings nur auf freiwilliger Basis. Fixe Verträge gibt es nicht. (Torsten Altmann)
 

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

Schreiben Sie Alfons Deter eine Nachricht

Leserfrage: Für Schlepper Rundfunkgebühr zahlen?

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen