Kritik

Heinen-Esser beklagt Politik- und Lobbyversagen bei der Düngeverordnung Premium

NRW-Agrarministerin Heinen-Esser kritisiert, dass 2017 eine "aufgeweichte" Düngeverordnung beschlossen wurde. Die Nachbesserung hält sie zum Leid der Bauern nun für unumgänglich.

Scharfe Kritik am Umgang in Deutschland mit den Brüsseler Forderungen für ein wirksameres Düngerecht in den vergangenen Jahren hat die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser geübt. Auf einer Tagung in Berlin sprach die CDU-Politikerin von „gemeinschaftlichem Politik- und Lobbyversagen“, berichtet der Pressedienst Agra Europe.

Heinen-Esser erinnerte daran, dass seit 2013 über eine Verschärfung der Düngeverordnung verhandelt worden sei, ohne ...

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich Roettger

Zum Glück gibt es auch Frau Connemann und Herrn Stegemann!

Der Schmusekurs der Ministerinnen Heinen Esser und Klöckner mit den Grünen , wird der CDU keine Wahlerfolge bringen. Klare Kante und deutliche wissenbasierte Forschung und Schulung kann gegen den "emotionalen Wahnsinn" der Grünen für die deutschen Bauern eine Hilfe sein. Mainstream Politik wird die Grünen und die Randgruppen der Politik weiter stärken.

von Albert Maier

Mit dem Lösen...

.... nichtvorhandener Probleme (Nitrat, Insekten, Klima) wird die CDU keinen Blumentopf gewinnen, das ist den Grünen vorbehalten!

von Wilhelm Grimm

Rote Karte für die Ministeri Heinen-Esser, nach der Wahl.

Vor der Wahl hätte sie ihren Ärger über die uneinsichtigen Bauern freien Lauf lassen müssen.. Nach der Wahl stellt sie sich gemeinsam mit ihrem Ministerpräsidenten und 2 Bienenhotels den Pressefotografen. Das wir kein Bienensterben haben, ist ihr wohl entgangen, dazu kein Wort. Auch kein Wort über die groß angekündigten Überprüfungen der Wassermessstellen und deren Ergebnisse. Die Ministerin liefert der Öffentlichkeit keine belastbaren Daten für eine Bewertung, aber sie kennt auf Verdacht die Ergebnisse. Ein einmaliger verwerflicher Vorgang. Auch kein Wort zu den roten Gebieten, die halb NRW zu einer nur noch halben Ausübung ihres erlernten landwirtschaftlichen Berufes zwingen würde. Anscheinend will die CDU die Grünen noch grün überholen und hat noch nicht bemerkt, dass sie auf der falschen Fahrbahn fährt.

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