Europa/Brexit/KOMMENTAR

High noon in London Premium

Ist der Brexit noch zu verhindern? Stürzen die Unterhausabgeordneten in London die EU und sich selbst in ein wirtschaftliches Chaos? Müssen sich unsere Landwirte und Lebensmittel-Exporteure neue Absatzmärkte suchen? Stimmen die 27 EU-Staats- und Regierungschefs einer Verschiebung des Austrittsdatums über den 29. März hinaus zu? Fragen über Fragen

Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Dies denken heute sicher viele nach der erneuten Abstimmungsniederlage von Premierministerin Theresa May gestern und den insgesamt quälenden Monaten des Verhandlungsmarathons um ein Ausstiegsszenario Großbritanniens aus der EU.

Und trotzdem ist der ungeregelte Brexit keine Option. Dafür steht für Europas Landwirte und Lebensmittelproduzenten zu viel auf dem Spiel: Im Jahre 2017 exportierten Bauern aus den 27 Mitgliedstaaten, Fleisch, Milch, Käse und Wein im Warenwert von 41 Milliarden Euro nach Großbritannien. Von den Britischen Inseln erreichten Lammfleisch, Milch- und Käseprodukte sowie Rindfleisch für 17 Milliarden Euro die Verbraucher in der Gemeinschaft.

Heute soll im zweiten Anlauf am Abend über einen „No Deal“-Brexit, also einen ungeregelten Austritt ...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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Diskussionen zum Artikel

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von Josef Doll

Ich bin immer noch sicher

Das der Austritt ohne Konionalstaaten eigentlich keinen Sinn macht. Alleine der Verlust den der Brexit im Finanzbereich geschlagen hat, ist denke ich jetzt schon höher als die Nettozahlungen die an den Eu-haushalt je bezahlt werden müsste Da das politische System in GB selten bis fast nie Kompromisse innerhalb der Parteien nötig sind können sie es sich nicht vorstellen das es eine Koalition z. B. CDU mit den Grünen kommen könnte Somit wird es zu einer neuen Volksabstimmung kommen . Welche Vorzeichen dann den Wahlkampf wohl bestimmen..........

von Willy Toft

Die stimmen so lange ab, bis Keiner mehr weiß, wofür er gerade ist!

Da steht vieles auf dem Spiel, Theresa May hat noch ein Stück Arbeit vor sich! Es wird wohl auf eine Verschiebung herauslaufen, mit allen Konsequenzen für den EU- Wahlkampf!

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