EU/Kommission 2019-2024/Von der Leyen

Hogan bleibt in Brüssel, aber von der Leyen muss um ihren Job zittern

Gelingt es der CDU-Politikerin und Merkel-Vertrauten Ursula von der Leyen, die EU-Parlamentarier für sich zu gewinnen, um ihr eine Mehrheit zur Wahl am 16. Juli zu sichern?

Immer wenn in den vergangenen Monaten die Frage an EU-Agrarkommissar Phil Hogan gerichtet wurde, ob er in Brüssel bleiben wolle, wiegelte der hochaufgeschossene Farmers-Sohn aus dem irischen Kilkenny ab. Dies entscheide seine Regierung, nicht er selbst, lautete stets seine stereotype Antwort. Dass er nach fünf Jahren noch nicht Brüssel müde ist, ließ er dennoch durchblicken.

Nun hat der Premierminister von Irland Leo Varadkar und Parteivorsitzende von Fine Gael seinem Parteifreund Hogan grünes Licht für eine weitere Amtszeit in der Schaltzentrale der EU-Kommission gegeben, wie die Irish Times am Mittwoch berichtete.

Ob Hogan allerdings seinen Brüsseler Traumjob als künftiger EU-Handelskommissar in der Nachfolge von Cecilia Malmström antreten kann, entscheidet nicht der irische Regierungschef.

Die Ressortverteilung des Kollegiums der 27 EU-Kommissare bleibt dem neuen Kommissionspräsidenten vorbehalten.

Ursula von der Leyens Anhörungsmarathon im EU-Parlament eröffnet

Hierfür tritt die CDU-Politikerin Ursula von der Leyen an und will am heutigen Mittwoch bei den sozialdemokratischen Parteien (S&D), den Liberalen und in einer öffentlichen Anhörung am Nachmittag mit den Grünen im EU-Parlament für ihre Kandidatur werben.

Zur Wahl will sich von der Leyen als erste Frau und nach 1958 als zweiter deutscher Kandidat nach Walter Hallstein im EU-Parlament in Straßburg am Dienstag 16. Juli stellen. Sie benötigt mindestens 375 Stimmen, um bestätigt zu werden. Die 16 deutschen sozialdemokratischen EU-Abgeordneten haben angekündigt, gegen von der Leyen stimmen zu wollen, weil sie keine Spitzenkandidatin vor den EU-Wahlen war.

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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Diskussionen zum Artikel

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von Wilhelm Grimm

Ihr Kritiker, wen wollt ihr ?

Schulze, Schulz oder Künast oder noch andere Krauter ?

von Bernhard ter Veen

Sie wird doch nur abgeschoben

weil Sie hierzulande aber auch wirklich GARNICHTS auf die Reihe bekommen hat. Ihre Laufbahn in D ist definitiv zuende.

von Wilhelm Grimm

Wird bei TA zensiert ?

Sie war keine Spitzenkandidatin. Die waren nicht durchsetzbar, dann muss ein neuer Vorschlag her, wo ist also das Problem der SPD-Unlogik ?

von Volker Grabenhorst

Es ist deutsche Tradition, Versager nach Brüssel zu schicken. Bangemann, Verheugen, Oettinger......Den Briten kann man nur gratulieren!

von Josef Meier

Das Problem

von der Leyens ist, daß man sie kennt. Das einzige was sie bei der Bundeswehr auf die Reihe bekam, waren Gendertoilletten und Umstandskleider für schwangere weibliche Kampfpanzerbesatzungen. Auch Bilder von Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform mussten abgehängt werden. Und jetzt soll sie in der EU für 400 Millionen Menschen zuständig sein?

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