Kanzleramt schaltet sich zur Düngeverordnung ein Premium

Die Bundesregierung und die Länder ringen noch immer heftig um einen Düngekompromiss. Es gibt bereits einen Termin für eine Schlichtung im Kanzleramt.

Bei der erneuten Verschärfung der Düngeverordnung feilschen das Bundeslandwirtschafts- und das Bundesumweltministerium miteinander und mit den Ländern noch immer um die Details. Für Donnerstag, 6. Juni, hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner das Bundesumweltministerium, die Agrar- und Umweltminister der Länder, Verbände sowie Parlamentarier zu einem erneuten Gespräch zur Düngeverordnung nach Berlin eingeladen. Eine gemeinsame Kompromisslinie hat es nach Informationen von top agrar im Vorfeld immer noch nicht gegeben.

Kanzleramt lädt BMEL und BMU zum Gespräch

Falls das Gespräch im BMEL keinen Durchbruch bringt, hat das Kanzleramt bereits für den 11. Juni einen Termin zur Schlichtung der offenen Punkte zwischen ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Das eigentliche Problem

Wird wieder mal nicht angegangen...,. Wir wissen wo die Gülle anfällt u. wer wie damit um geht. 2 GV/ ha und gut wärs bodengenundene Erzeugung nennt sich das und dann käme man auch an die gewerblichen ran!

von Wilhelm Grimm

Blinde mit dem Krückstock und schlechtem Charakter

wollen sich über mühsam erworbenes Fachwissen der Landwirte und deren jahrelanger praktischer Erfahrung hinweg setzen und eine bessere Landwirtschaft wie ein Kaninchen aus dem Hut zaubern. Fakten spielen keine Rolle, Frau Schulze und die Umweltverbände müssen siegen, denn was wollen die doofen Bauern in diesem Staat. Die Ergebnisse der Grundwassermessstellen müssen zunächst von Unabhängigen überprüft und veröffentlicht werden, erst anschließend können weitere Diskussionen zur Düngung geführt werden. Alles andere wäre ein ungeheuerlicher Vertrauensbruch und eine Missachtung unserer Demokratie. Ach, ich hatte nicht berücksichtigt, dass die Wahlen bereits gelaufen sind. So weit so gut, bis zu nächsten Wahl Irgendwann haben selbst Bauern mal die Schnauze voll.

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