Diskussionsforum

Landwirte im Klimastress: top agrar-Diskussion mit Ministerin Klöckner

Wir haben Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und DBV-Umweltpräsident Eberhard Hartelt, den Vorstandsvorsitzenden der Vereinigten Hagel Dr. Rainer Langner sowie Wissenschaftler und Landwirte zu einer Diskussion über die Folgen der Dürre und des Klimawandels eingeladen.

Auf Einladung von top agrar-Chefredakteur Dr. Ludger Schulze Pals diskutiert Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am 20. März um 19.00 Uhr in Berlin mit dem DBV-Umweltpräsidenten Eberhard Hartelt, dem Vorstandsvorsitzenden der Vereinigten Hagel Dr. Rainer Langner sowie Wissenschaftlern und Landwirten über die Folgen der Dürre und des Klimawandels.

Weil die Dürre zahlreiche Betriebe existenziell getroffen hat, haben Bund und Länder insgesamt 340 Mio. € Hilfsgelder zur Verfügung gestellt. Sicher scheint, dass solche Wetterextreme künftig häufiger auftreten werden. Dann stellt sich die Frage, was die Landwirte dagegen tun können und welche Rahmenbedingungen sie brauchen, um sich aus eigener Kraft gegen Sturm, Hagel, Dürre und Starkregen schützen zu können? Im Gespräch sind vor allem steuerliche Erleichterungen und die staatliche Förderung von Versicherungsprämien.

  • Bei dem Expertengespräch geht es darum, Antworten auf folgende Fragen zu finden:
  • Bei welchen Witterungsereignissen ist auch künftig eine direkte staatliche Nothilfe angezeigt?
  • Welche privatwirtschaftlichen Absicherungsmodelle gibt es und wie werden diese von den Landwirten angenommen?
  • Welche Vor- und Nachteile haben staatlich geförderte Versicherungsprämien im Vergleich zu steuerlichen Erleichterungen?
  • Was kosten die Optionen?
  • Welche Modelle gibt es in anderen EU-Staaten?
  • Was wollen die Landwirte?

Zum Format

„Landwirtschaft im Dialog“ ist ein neues Diskussionsformat von top agrar. Politiker debattieren mit Vertretern der Agrarwirtschaft, Wissenschaftlern, Verbandsvertretern und Mitgliedern von NGO in einem neutralen Rahmen über die strittigen Zukunftsfragen der Landwirtschaft. „Landwirtschaft im Dialog“ will das typische Lagerdenken überwinden und sachorientiert nach Antworten auf komplexe Fragen suchen. Gestartet ist das Format im Herbst vergangenen Jahres mit dem Thema „Nachhaltiger Ackerbau: Wunschtraum oder Wirklichkeit?“.

Programm und Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Das Programm, weitere Informationen und die Anmeldung finden sie unter www.seminare.lv.de

Klöckner will Förderung erster Hektare und Umverteilungsprämie statt Kappung

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Paul Siewecke

abwarten!

auf einen milden Winter folgt meist ein kühler feuchter Sommer. Gezählt wird ohnehin erst im Sack (oder auf der Waage des Erfassers...)!

von Anton Heukamp

Wir Bauern sind auch Unternehmer und sollten uns nicht in zu große Abhängigkeiten von der Politik begeben. Es wird viel geredet, das langfristige Witterungsrisiko müssen wir aber selbst tragen. Wer meint (und in der Vergangenheit meinte) z.B. das Pachtniveau jenseits des Vernünftigen zu befeuern, kann das tun. Derjenige sollte aber keine staatliche Unterstützung bekommen um die anderen Betriebe auszustechen. Für dieses Jahr stehen die Zeichen bis jetzt, zumindest in unserer Region, auf Trockenheit.

von Rudolf Rößle

Nächstes

Trockenjahr hat schon begonnen. Wenig Schnee und Dauerfrost. Trockenheit im Februar.

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