Gewinnglättung

Landwirte können Gewinnschwankungen jetzt leichter ausgleichen

Die Bundesregierung hat die Gewinnglättung beschlossen

Am Mittwoch hat das Bundeskabinett die so genannte Gewinnglättung mit den von der Europäischen Kommission für erforderlich gehaltenen Änderungen verabschiedet. Damit soll die Besteuerung der land- und forstwirtschaftlichen Einkünfte auf Grundlage des durch­schnittlichen Gewinns aus einem Dreijahreszeitraum erfolgen. So gleichen sich gute und schlechte Jahre aus, und die nachteilige Wirkung der Progression wird bei schwankenden Gewinnen abge­mildert, teilt das Bundesagrarministerium mit.

„So können die Bauernfamilien schlechte Erntejahre mit guten besser steuerlich ausgleichen - gerade auch, wenn nicht überschüssige Liquidität vorhanden ist. Die Gewinnglättung ist ein wichtiges Instrument, damit die Landwirte Risiken schlechter Erntejahre - zum Beispiel wegen der Trockenheit - abmildern können“, sagte Ministerin Julia Klöckner.

Kaufpreise für Ackerflächen überschreiten 100.000 Euro-Marke

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Tobias Rausch

Bin kein Steuerexperte

Aber ich hätte es besser gefunden, hätte sich ein jeder, ein steuerfreies Polster anlegen können, was auf die durchschnittlichen Betriebsausgaben basiert. Denn was bringt es mir ein paar Euros an steuern zu sparen (da es ja auf drei Wirtschaftsjahre basiert), wenn ich keine Euros zum ausgeben habe um die Betriebskosten zu decken?

von Christian Kraus

Ich hatte früher auch gedacht das wäre eine gute Sache

aber nach einem Gespräch mit dem Steuerberater vor ein, zwei Jahren schaute die Sache doch etwas anders aus. Laut diesem kam bei seinen Kunden keiner über 500 Euro die sich jemand hätte sparen können. Irgendwie sowieso ein Witz die ganze Sache. Auf der einen Seite würden wir Landwirte zumindest zum Teil davon profitieren wenn mal eine Mindestrente für alle kommen würde und auf der anderen Seite zahlen wir Spitzensteuerstätze obwohl es gerade so um geht.

von Norbert Post

???

Wo sind denn Gewinne, die wir ausgleichen können?

von Gerd Uken

Ja Herr Müller

Nur seit 2015 warten wir vergebens u. außerdem setzt sich ein WJ immer aus zwei Steuerjahren zusammen und irgendwie war da doch was bei den Waldbauern hatten die das nicht schon???

von Bernd Müller

Ja Herr Uken,

aber nach schlechten kommen auch irgendwann wieder gute und umgedreht. Dann hilft es, zumindest bei der Liquidität...

von Gerd Uken

Mir fehlen die Worte

Zwei schlechte Jahre in Folge( zumindest bei der Milch)....

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