Netto spendet eine Woche für Erzeuger

Der Discounter Netto legt kommende Woche auf eigene Rechnung 10 Cent auf Produkte drauf, die mit dem Label „Ein Herz für Erzeuger" gekennzeichnet sind. Damit will der Lebensmitteldiscounter die heimischen Landwirte unterstützen.

Der Discounter Netto legt kommende Woche auf eigene Rechnung 10 Cent auf Produkte drauf, die mit dem Label „Ein Herz für Erzeuger" gekennzeichnet sind. Damit will der Lebensmitteldiscounter die heimischen Landwirte unterstützen.

Zusätzlich zu dem regulären Aufschlag von 10 Cent spendet Netto kommende Woche weitere 10 Cent pro verkauftem Produkt mit dem "Ein Herz für Erzeuger"-Logo, teilte Netto zum Wochenende mit. Die Aktion läuft von Montag, dem 30. Mai bis zum 04. Juni 2016. Damit würde der Betrag zur Förderung deutscher Landwirte in dieser Woche verdoppelt, heißt es bei Netto weiter.

Alle Produkte dieser Eigenmarke würden nächste Woche, wie gewohnt, nur mit einem Aufschlag von jeweils 10 Cent pro Produkt verkauft. Netto würde mit einer zusätzlichen Spende von 10 Cent je Artikel den Aufschlag in dieser Aktionswoche auf eigene Rechnung verdoppeln. Umfassende und regelmäßige Kontrollen durch unabhängige Rechtsanwälte bestätigen die vollständige Weiterleitung dieser Zulage, heißt es bei Netto weiter. Zum Sortiment mit dem "Ein Herz für Erzeuger"-Logo gehören laut Netto neben Gemüse und Obst aus deutschem Anbau auch Lebensmittel aus dem Molkereisegment, Eier sowie Fleisch- und Wurstprodukte aus deutscher Erzeugung.

Die Initiative "Ein Herz für Erzeuger" gehört zum Nachhaltigkeitsprogramm von Netto und wurde im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Im Jahr 2015 hat Netto nach eigenen Angaben mit Hilfe der Aktion 3.079.952,70 Euro an die teilnehmenden deutschen Erzeugerbetriebe weitergegeben.

Netto Marken-Discount gehört nach eigenen Angaben mit 4.180 Filialen, fast 75.000 Mitarbeitern, wöchentlich mehr als 21 Millionen Kunden und einem Umsatz von 12,4 Milliarden Euro, zu den führenden Unternehmen in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche.
 

Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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