BREXIT/No Deal/Landwirtschaft

„No Deal“ Szenario für Landwirte rückt näher Premium

Brüssel will intervenieren, um Agrarmärkte zu stützen und ein Brexit-Chaos für Landwirte einzudämmen. Dies ist das Ziel der EU-Kommission vier Tage Tage vor dem neu gesetzen Termin eines Austrittsdatums Großbritanniens aus der EU. EU-Agrarkommissar Phil Hogan erläuterte am Montag in Brüssel vor der Presse die bisher getroffenen Vorsorgemaßnahmen.

Zwei Tage vor dem Sondertreffen der 27 EU-Staats- und Regierungschefs zum drohenden ungeregelten Brexit in Brüssel hat EU-Agrarkommissar Phil Hogan am Montag eine Versicherung, für die europäischen Landwirte abgegeben, dass die EU-Kommission umfangreiche Vorbereitungen unternehme, um ein Zusammenbrechen des Warenaustauschs im Agrarbereich und Lebensmittel auch im Falle eines „No Deal“ scenarios zu vermeiden.

Der irische Agrarkommissar räumte ein, dass es in der Logistik, dem Transport, sowie bei den zu erwartenden Zollformalitäten und Kontrollen mit erheblichen Störungen zu rechnen sei.

„Angesichts der Tatsache, dass wir zwei Tage vor einem erneuen Treffen der Staats- und Regierungschefs und vier Tage vor einem vermeintlichen Termin für den Austritt Großbritanniens aus der EU noch keine Gewissheit über die Rahmenbedingungen des Austritts haben, erschwert der EU entsprechende Vorsorgemaßnahmen“, erklärte Hogan am Montag vor der Presse.

Dennoch habe die EU-Kommission seit Monaten und intensiv in den zurückliegenden Wochen, die Vorbereitungsmaßnahmen für jedwedes Szenario für einen Austritt des Vereinigten Königreichs (UK) ...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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Diskussionen zum Artikel

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von Bernhard ter Veen

was für ein Theater...

Reisende soll man nicht aufhalten, heisst es doch immer so schön. wenn die Briten gehen wollen... BITTE. Sollen Sie doch. Können ja dann alles was Sie selbst nicht haben Anderswo kaufen. Bleibt jedem freigestellt. Die EU sollte Nordirland einfach Annektieren(wie russland seine krym) , die wollen ja eh in der EU bleiben, und dann wächst ja auch wieder zusammen was zusammen gehört und dann die Schotten "" dicht machen. Und wenn Sie doch bleiben wollen ist "erstmal aber Schluss mit Lustig" und den ewigen Brittenrabatten und Vergünstigungen. Bleiben dann nur als Gleichwertiges EU Mitglied wie alle anderen 27 auch. Ich glaube nicht das die dann bleiben wollen.

von Josef Doll

Den Brexit

gibt es nicht !! Ich gehe sogar so weit das Sie in der EU bleiben werden. Durch das Mitsprache recht das das Parlament geschlossen hat müsste sich die EU schon blöde anstellen einen Partner für lange Zeit zu verlieren . Und wir einen Partner der wenigstens ein bischen die Realität in die Politoik holt. Zumindest war das die letzten Jahre das so !!!

von Hermann Kamm

so ein käse!!!!!!!!!!!!

wir Landwirte brauchen die Insel nicht!!!!!!!!!!!!!!! es gibt wichtigere Märkte zu beliefern!!!!!!!!!!! das ist doch alles nur Panik mache!!!!!!!!!!!!!

von Henrik Plaas-Beisemann

Wie ist das mit Zöllen bei Drittländern

1. Produkte dürfen im Rahmen der WTO-Festlegungen mit Zöllen belegt werden. 2. Außerhalb von Freihandelszonen, sprich unter den Regeln der WTO darf kein Unterschied zwischen den verschiedenen Handelspartnern gemacht werden (Meistbegünstigten-Regel) Was bedeutet das: Jeder Zoll, auch ein Zoll von 0% den Großbritannien der EU gewährt, ist auch jedem anderen WTO-Land zu gewähren. 0%-Tarif auf EU-Milch oder EU-Rindfleisch( auch irische Milch für Nordirland ) bedeutet auch 0% Zoll für neuseeländische Milch und argentinisches Rindfleisch. Um die eigenen Bauern zu schützen und bei Laune zu halten, wird GB also die Zollgrenzen der WTO weitestgehend ausschöpfen und damit auch EU-Produkte mit starken Zöllen belegen. Das sorgt dafür, dass sich irische Milch vermutlich einen Markt auf dem Festland sucht.

von Gerd Uken

Mun muss mir mal jemand auf die Sprünge helfen

Nach dem Brexit gilt UK doch als Drittland somit könnten unsere ja zollfrei dorthin exportieren oder wie ist das denn jetzt noch ( nicht) geregelt? Die EU könnte im Falle eines Falles ja auch mit Ex Subventionen den betreffenden Firmen helfen.....

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