Online-Petitionen gegen den Wolf

Im Internet formiert sich Widerstand gegen die massive Ausbreitung der Wölfe in Deutschland und die oftmals ungeklärten Entschädigungsfragen für Tierhalter. Zudem sind viele Bürger angesichts vermehrt auftretender Wölfe, die keine Scheu zeigen, besorgt, ob die persönliche Sicherheit noch gegeben ist.

Im Internet formiert sich Widerstand gegen die massive Ausbreitung der Wölfe in Deutschland und die oftmals ungeklärten Entschädigungsfragen für Tierhalter. Zudem sind viele Bürger angesichts vermehrt auftretender Wölfe, die keine Scheu zeigen, besorgt, ob die persönliche Sicherheit noch gegeben ist.

So will die Petition auf der freien Plattform www.openpetition.de unter dem Titel „Bekenntnisgegen den Wolf“ die Möglichkeit geben, sich gegen die landläufige Meinung zu stellen, wonach sich der Wolf in unserer Kulturlandschaft weiterhin ungehindert ausbreiten soll. Der Initiator will insbesondere die ca. 4,5 Mio. Landbesitzer in Deutschland ansprechen, die ca. 362.000 Jäger, die Menschen des ländlichen Raumes aber auch die Stadtbevölkerung.

Eine andere Petition unter dem Titel „Herr Umweltminister, setzen Sie dem Wolf Grenzen“ fordert dagegen ganz konkret die niedersächsische Landesregierung auf, durch geeignete Maßnahmen unverzüglich dafür Sorge zu tragen, dass Wölfe nicht länger

  • ohne sofortige Abwehrmaßnahmen durch Siedlungen, über Hofstellen oder in einer Distanz von weniger als 300 m von Waldkindergärten umher streifen, ohne dass sie durch spürbare Abwehr abgeschreckt werden,
  • Weidetiere oder Wild in Gehegen attackieren können ohne dabei negative Erfahrungen zu machen, die sie von künftigen Überfallen auf Nutztiere abhalten

Die Landesregierung und der Landtag hätten unverzüglich klarzustellen, bis zu welchem Gesamtbestand die Zahl der Wölfe in Niedersachsen noch anwachsen soll und wie in Niedersachsen durch sinnvolle Prävention sichergestellt wird, dass dieses große Raubtier vom Menschen und von domestizierten Tieren ferngehalten wird.

Begründung: In den zurückliegenden Wochen und Monaten ist in Niedersachsen erkennbar geworden, dass die Begegnung zwischen Mensch und Wolf keine Seltenheit mehr ist, sondern insbesondere im Heidekreis schon jetzt Wolfsbeobachtungen für viele Menschen zum Alltäglichen gehören. Deshalb werden Wolfssichtungen in der Regel auch keineswegs mehr den Wolfsbeauftragten gemeldet oder statistisch erfasst.

Abgelaufen ist bereits die Petition "Kein Schutzstatus für Wolf und Luchs - Aufnahme ins Jagdrecht "

Lesen Sie auch:
Viele Wölfe ohne Scheu! (24.4.2015)

Erste Ernteeinschätzung für Sachsen-Anhalt

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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