Familienbetriebe Land & Forst

Baron Max von Elverfeldt: „Packen wir es an!“ Premium

Wie umgehen mit den vielen Forderungen der Gesellschaft an die Land- und Forstwirtschaft? Der neue Vorsitzende der Familienbetriebe Land & Forst v. Elverfeldt setzt auf Dialog.

„Vor uns liegen viele Aufgaben: Das Dürrejahr hat tiefe Spuren in der Land- und Forstwirtschaft hinterlassen. Insbesondere der Zustand der Wälder ist sehr kritisch. Die aktuelle Diskussion um die Düngeverordnung zeigt, wie leichtfertig mit der Existenz vieler landwirtschaftlicher Betriebe gespielt wird. Spätestens mit dem bayerischen Volksbegehren ist der Schutz der Artenvielfalt nach ganz oben auf die politische Agenda gerückt. In Berlin tobt eine Debatte, in der ernsthaft die Enteignung von Unternehmen gefordert wird, um Wohnraum zu schaffen. Und in den Programmen einiger Parteien wird regelmäßig die Einführung einer Vermögenssteuer gefordert.

Wir müssen all diese Debatten aktiv begleiten und gestalten. Das können wir selbstbewusst tun. Denn wir zeigen, wie man Bewirtschaftung und Naturschutz in der Praxis miteinander vereint. Wir wissen, wie man mit Verantwortung für die kommenden Generationen wirtschaftet. Wir stellen unter Beweis, dass man sich auf dem Land immer wieder neu ...

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Max Freiherr von Elverfeldt ist von den Mitgliedsverbänden der Familienbetriebe Land und Forst einstimmig zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt worden.

Max Freiherr von Elverfeldt und Eberhard Hartelt leiten ab sofort das Aktionsbündnis Forum Natur (AFN).

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Philipp Schmid

Als Baron hat man leicht reden

Als Landwirt ohne Adelstitel ist es schon schwieriger sich den Trends einer zu Sehens in landwirtschaftlichen Belangen ungebildeten Gesellschaft zu beugen. Ich sehe vor allem bei unseren jüngeren Menschen das fehlen von Respekt vor dem Eigentum. Grün Rot Rot und ihre Wähler wollen den Öko- Kommunismus, das ist ein Trend und davor sollte man auch nicht die Augen verschließen.

von Anton Obermeier

Grün-Rot-Rot

So wie es aussieht, gibt es über kurz oder lang eine GRR-Koalition. Viel Spass beim erfüllen der "gesellschaftlichen" Forderungen die dann auf die Landwirtschaft zukommen. Die Grünen werden die Zwangsökologisierung der Produktion durchziehen, die SPD wird die Enteignung landwirtschaftlicher Flächen zum sozialen Wohnungsbau fordern und die Linke für die Einführung von Vermögenssteuer auf landwirtschaftlichen Grundbesitz und die Abschaffung von Ausnahmen bei der Erbschaftssteuer bei der Hofübergabe sein. Bleibt abzuwarten wie viel von diesem Land noch übrig ist nachdem diese drei apokaliptischen Reiter darüber gezogen sind.

von Wilhelm Grimm

So wird das nichts, Herr von Elversfeld !!!!!

Den Glauben an das Gute im Menschen müssen sie sofort aufgeben. Daran ist schon Frau Klöckner gescheitert.

von Heinrich Roettger

Abschaffung der Grunderwerbssteuer für Junglandwirte.

Der Kauf eigener Produktionsflächen sollte für landwirtschaftlich qualifizierte Junglandwirte im Haupterwerb von der Grunderwerbsssteuer befreit werden. Dies sollte für die ersten 10 Hektar gelten. Gegenfinanziert wird das Ganze mit der Abschaffung des Steuerprivilegs für den Erwerb von 95 % GmbH Anteilen. Dies sollte für alle Immobilien gelten. Grundeigentum und Wohneigentum. Eine soziale Marktwirtschaft lebt von einer gesteuerten und breiten Eigentumsverteilung in der gesamten Gesellschaft.

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