Agrarministerkonferenz in Landau

Pflanzenschutz: Bundesländer uneinig Premium

Beim Thema Zulassung von Pflanzenschutzmitteln gehen die Meinungen der Agrarminister der einzelnen Bundesländer auseinander. Das zeigte sich einmal mehr bei der Agrarministerkonferenz in Landau (Pfalz), die gestern zu Ende ging.

Beim Thema Zulassung von Pflanzenschutzmitteln gehen die Meinungen der Agrarminister der einzelnen Bundesländer auseinander. Das zeigte sich einmal mehr bei der Agrarministerkonferenz in Landau (Pfalz), die gestern zu Ende ging. Ein gemeinsamer Beschluss war daher nicht zu fassen.

Die meisten Bundesländer sprachen sich für einen integrierten Pflanzenschutz, die Harmonisierung der Zulassungen auf EU-Ebene sowie für schnellere und effizientere Zulassungsverfahren aus. Dazu gehören Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie die Mehrheit der ostdeutschen Bundesländer. Sie forderten außerdem den Bund dazu auf, die Anwendungsbestimmungen zum Gesundheitsschutz beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nochmal auf ihre Verhältnismäßigkeit zu prüfen.

Peter Hauk ...

Weiterlesen mit PREMIUM
Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren

Düngeverordnung: Das gilt in den Niederlanden

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

Schreiben Sie Silvia Lehnert eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Peter Held

Neonic Diskussion ohne Ende

Als Landwirt und Imker will ich dieses schwerwiegende Nervergift mit wissenschaftlich nachweislichen Folgeschäden gegen Bienen nicht mehr im Ackerbau haben. Die Erdflohbekämpfung im Raps ist ein Problem, aber dann muss nach Alternativen gesucht werden. Mir völlig unverständlich ist die Tatsache, dass 13 EU-Länder Ausnahme-/Notfallgenehmigungen erteilt haben. Wieso gibt es da keine Mehrheitsentscheidung? Wenn die Nachbarländer ringsum weiterhin die Neonics zulassen, wächst auch die Gefahr illegaler Beizmittel oder überhaupt von Pflanzenschutzmittelimporten, - es gibt genügend Schlaumeier unter uns!

von Willy Toft

Notprogramm...

Das Notprogramm zeugt von der Verbissenheit, sich nicht an die Fakten halten, und stets den eigenen Ideologischen Gedankengang mit einbringen zu wollen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen, die Entscheidungsträger haben eine große Verantwortung, was hier noch in Zukunft wächst, und was dass für Auswirkungen auf die Landwirtschaft und der Ernährungswirtschaft hat! Was da am Ende fehlt, wird sowieso importiert, mit all den bekannten Risiken!

von Willy Toft

Das kennen wir gar nicht anders, dass Politiker verschiedener Couleur, sich nicht einig werden!

Fakten und Tatsachen haben es schwer, gegen Ideologen mit Bauchgefühl zu bestehen, wenn es um einen einheitlichen Weg der Bundesregierung geht, wo Letztere am langen Hebel sitzen! Wir schaffen es, Zuckerrüben und Raps durch übersteigertes, ideologisches Verhalten von den Äckern zu verbannen! Was steht als nächstes auf der Agenda? Wann kehrt endlich mal wieder Vernunft bei den Entscheidungsträgern ein?!

von Klaus Fiederling

Die rasant nachlassende Strahlkraft unserer Rapsfelder

Gibt es bereits umsetzbare Ideen für ein Rapsöl-Substitut in unseren Breiten innerhalb europäischer Regionen; Palmöl sollte bei einer ökologisch nachhaltigen Betrachtung jedoch außen vor bleiben. // Erklärungen sind vonnöten, wie man Raps erfolgreich ökologisch anbauen kann. Nach wie vor stellt diese Ölpflanze im Anbauportfolio unserer Fruchtfolgen ein sehr wertvolles Glied dar: Steht ganzjährig auf dem Feld und hat hervorragende unkrautunterdrückende Eigenschaften, die man mittels mechanischer Kontrolle problemlos unterstützen kann. Forschungsgelder sind demnach vordringlich dafür einzusetzen, wie sich die Rapsfelder fernerhin auch erfolgreich beernten lassen. // Wenn letzteres nach aktuellem Sachstand schwerlich noch zu verwirklichen ist, warum boykottiert man aktuell fortwährend derart brutal für unsere Regionen attraktive Ölpflanzen!? - Steht vielleicht schon nach der Ernte 2019 eine nennenswerte Ausdehnung des ökologischen Rapsanbaus in Erwartung; die Nachfrage solcher Produkte dürfte unbestritten doch wohl gigantisch sein.

von Wilhelm Grimm

Frau Klöckner hat keine Macht.

Die Agrarpolitik ist zur Parteipolitik verkommen und ist vom okay des NABU-Ministeriums abhängig. Das kann nie zu fachlich sauberen Ergebnissen führen, das ist nur Murks. Landwirtschaft in der Macht der Umweltverbände führt zu ständigen Schildbürgerstreichen, welche die auch für den Verbraucher bedeutsame Nahrungsmittelerzeugung Deutschlands gefährden.

von Wilhelm Grimm

Neonikotinoide sind nur für den gefährlich,

der sie nicht einsetzen darf. Auch Frau Klöckner als die Versöhnerin ist zu einer Abwägung unfähig, Sie muss unbedingt Bauer Willi fragen, der hat dieses blödsinnige Verbot mit einer Berechnung bereits lächerlich gemacht.

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen