Rabobank meldet steigenden Agrarkreditbestand

Der Darlehensbestand der Rabobank für Privatkunden im Lebensmittel- und Agrarsektor (F&A) hat sich im ersten Halbjahr 2016 im Gegensatz zur Entwicklung ihres gesamten Kreditportfolios aufgrund des gestiegenen Bedarfs der Branche im eigenen Land erhöht.

Rabobank (Bildquelle: Werkbild)

Der Darlehensbestand der Rabobank für Privatkunden im Lebensmittel- und Agrarsektor (F&A) hat sich im ersten Halbjahr 2016 im Gegensatz zur Entwicklung ihres gesamten Kreditportfolios aufgrund des gestiegenen Bedarfs der Branche im eigenen Land erhöht.

Der Geschäftsbericht des international aktiven Finanzinstituts weist für die F&A-Kredite gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt ein Plus von gut 1 % auf 98,2 Mrd Euro aus, während sich das sektorübergreifende Portfolio um etwa 2 % auf insgesamt 427,3 Mrd Euro verringerte.

In den Niederlanden, wo die Rabobank mit einem Marktanteil von 85 % klarer Branchenprimus ist, erhöhten sich die Verbindlichkeiten der F&A-Kunden sogar um fast 7 % auf 36,4 Mrd Euro. Gleichzeitig schrumpften aber die im Ausland vergebenen Sektordarlehen um gut 1 % auf 62,7 Mrd Euro. Die Bank sieht sich als einen der global führenden Finanzdienstleister für den F&A-Sektor.

Die länderübergreifend wichtigsten Kunden waren laut Geschäftsbericht Unternehmen der Milchbranche, auf die 22 % der gesamten Sektorkredite entfielen. Weitere vordere Plätze belegten die Teilsektoren „Getreide und Ölsaaten“ mit 20 % und „Tierische Proteine“ mit 16 %. Ein Jahr zuvor war die Fleischbranche noch der anteilsmäßig größte Kunde für Darlehen gewesen und der Milchsektor der drittwichtigste Kreditnehmer. Auf den Rängen vier und fünf folgten Ende Juni dieses Jahres „Obst und Gemüse“ mit 11 % und „landwirtschaftliche Betriebsmittel“ mit 9 %.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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