Grußworte

Rukwied erinnert an das Privileg, Bauer zu sein

Die Bauernpräsidenten Joachim Rukwied, Eberhard Hartelt und Michael Horper haben sich an ihre Mitglieder gewandt. DBV-Präsident Rukwied muntert die Bauernfamilien auf, sie sollten positiv nach vorn blicken. BWV-RLP-Präsident Hartelt thematisiert dagegen die Herausforderungen und dass die Bauern ihr Glück längst nicht mehr selbst in der Hand haben.

Joachim Rukwied (Bildquelle: DBV)

In seinem Grußwort zum Jahreswechsel erinnert DBV-Präsident Joachim Rukwied an das für viele Bauernfamilien zu Ende gehende schwierige Jahr 2018. Er ruft die Bauernfamilien auf, dennoch positiv nach vorne zu schauen und sich immer wieder bewusst zu machen, welch großes Privileg es ist, mit und in der Natur arbeiten zu dürfen und welche Bedeutung die Landwirtschaft für die Gesellschaft hat.

„Wir Bauern haben nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung. Laut einer repräsentativen Umfrage ist der Berufsstand auch in Zukunft besonders wichtig für die Gesellschaft und rückt in der Rangliste der am meisten genannten Berufe auf Platz zwei vor – direkt hinter den des Arztes. Unser Image ist in der Bevölkerung also deutlich besser als das in der gesellschaftlichen Diskussion“, so Rukwied.

Angesichts der Herausforderungen, denen sich die deutsche Landwirtschaft in diesen Tagen stellen muss, seien fortschrittlich handelnde Landwirte wichtiger denn je. Der Präsident hält es für unerlässlich, sich auf die Veränderungen durch den Klimawandel intensiver einzustellen. Hier müsse die Landwirtschaft zukünftig noch ressourcen- und umweltschonender agieren. „Nachhaltigkeit spielt auf unseren Höfen eine große Rolle. Diesen Weg werden wir weitergehen. Damit aber auch in der Öffentlichkeit ankommt, wie sich Landwirtschaft verändert, müssen wir verstärkt öffentliche Aktionen durchführen – nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber.“

Laut Rukwied muss sich aber auch das Verbraucherverhalten deutlich ändern. Es gelte, den Mitbürgern zu vermitteln, dass es nicht möglich ist, auf der einen Seite die Erwartungen an Tierwohl und Naturschutz zu erhöhen, aber auf der anderen Seite keine Bereitschaft zu zeigen, dafür im Supermarkt auch mehr Geld auszugeben.

„Wir wollen der Jugend eine Perspektive geben, damit sie ihre Zukunft in der Landwirtschaft sieht. Dafür müssen die Betriebe zum einen wirtschaftlich auf soliden Beinen stehen, zum anderen müssen die politischen Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass sie in einem harten internationalen Wettbewerb bestehen können. Noch mehr Bürokratie ist nicht tragbar, im Gegenteil: wir brauchen eine Entschlackung bei den Vorgaben. Dafür setzt sich der Deutsche Bauernverband intensiv ein“, sagte er.

Er ist überzeugt, dass Wendigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Impulsen wichtig ist. „Wir Bauern tragen unseren Teil zur Zukunft Deutschlands bei. Mit unseren Investitionen in die Betriebe sichern wir tausende Arbeitsplätze und setzen uns dafür ein, dass zukünftige Generationen auf dem Land gute Lebensbedingungen vorfinden. Davon profitieren letztlich alle Menschen im ländlichen Raum.“

Hartelt: „Jeder seines Glückes Schmied? Wohl eher nicht!“

Food Culture Net (Bildquelle: BWV)

Die Kritik an den heutigen Wirtschaftsbedingungen thematisiert Eberhard Hartelt, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd, in seinem Grußwort. Er zitiert das Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied!“

„Es besagt, dass wir selbst für den Erfolg und das Glück in unserem Leben verantwortlich sind und es in unseren eigenen Händen liegt, diese Ziele zu erreichen. Eigentlich eine schöne Vorstellung, aber aus unseren eigenen Erfahrungen wissen wir, dass es nur eine Wunschvorstellung ist. Viele Faktoren, die wir selbst nicht beeinflussen können, haben Auswirkungen auf unseren Alltag, unsere Entscheidungen und unser Handeln. Dies gilt auch mit Blick auf unsere Tätigkeit als Landwirt oder Winzer“, so Hartelt.

Er erinnert an die teilweise extremen Witterungsverläufe der letzten Jahre. Diese hätten gezeigt, dass der landwirtschaftliche Berufsstand wie kein zweiter abhängig ist vom Wetter. Extrem wichtig sei aber auch die unternehmerische Freiheit, die zur Verfügung stehenden Optionen wirklich nutzen zu können: moderne Anbausysteme, Kulturschutzeinrichtungen, Beregnung, innovative Züchtungsmethoden, neue Wirkstoffe im Pflanzenschutzbereich, aber auch die Chance in guten Jahren für schlechtere Zeiten finanziell vorsorgen zu können. Diese Freiheit gerät laut Hartelt zunehmend unter Druck.

„Politische Rahmenbedingungen, welche die ökonomische Komponente der Nachhaltigkeit und die übergeordneten Ziele landwirtschaftlicher Produktion unberücksichtigt lassen, praxisferne Bewirtschaftungsauflagen, die zu massiven Einschränkungen führen, und die Marktmacht des LEH, die faire Erzeugerpreise verhindert, sind nur eine Auswahl von Steinen, die uns in den Weg gelegt werden und die Zukunftsfähigkeit unserer Betriebe bedrohen“, schreibt er.

Mit der zukünftigen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union gebe es aber eine große Chance dieser besorgniserregenden Entwicklung Einhalt zu gebieten. Aber auch im Hinblick auf viele andere Bereiche würden sich Möglichkeiten ergeben, um eine Richtungsänderung im Sinne der Bauern einzuleiten. „Nur gemeinsam können wir es schaffen, dass Landwirtschaft und Weinbau wieder auf einem höheren Niveau widerstandsfähig, erfolgreich und damit auch attraktiv für die junge Generation werden. Lassen Sie uns zusammen dafür kämpfen, dass wir zukünftig wieder etwas mehr unseres Glückes Schmied sein dürfen. Dafür braucht es Geschlossenheit innerhalb des Berufsstandes und das Engagement im Ehrenamt und Hauptamt als Voraussetzung für eine starke und erfolgreiche Interessenvertretung“, appelliert Hartelt.

Horper: „Endlich ist dieses Jahr zu Ende!“

Bauernverband (Bildquelle: Bauernverband)

„Das Jahr 2018 ist zu Ende. Endlich, möchte man denken. Denn es war ein Jahr, das reich an Turbulenzen - ja, man kann sagen an Verrücktheiten war“, schreibt Michael Horper, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, in seinem Grußwort.

Wie ein roter Faden würden sich Frustration und Unzufriedenheit bei vielen Bürgern und Landwirten durch das vergangene Jahr ziehen. Gerade nun - in der heißen Phase der GAP-Reform - müssten sich doch alle Verantwortlichen an die Ursprünge der Gemeinsamen Agrarpolitik erinnern. Denn im Kern gehe es um die Versorgungssicherheit zu niedrigen Verbraucherpreisen und um die Einkommenssicherung der Landwirte. „Doch zwischenzeitlich hat man die GAP mit anderen Zielen überfrachtet. Mit kleiner werdendem Budget sollen gleichzeitig auch Ziele des Umwelt- und Naturschutzes verfolgt und die ländliche Entwicklung gefördert werden. Die grundsätzliche Frage lautet daher, ob die GAP noch stark genug ist, ihre ursprüngliche Bestimmung zu erfüllen?“, fragt Horper.

Und so liege es bei den Landwirten selbst, sich gegen die vielen Aufgaben und Probleme zu stemmen. „Zuerst muss es um die ökonomische und soziale Stärkung der Bauernfamilien gehen. Wenn darüber hinaus Umwelt- oder Tierwohlstandards erwünscht sind, kann unser Berufsstand diese selbstverständlich erfüllen. Aber diese Mehrleistung, die eben auch mit Mehrkosten verbunden ist, muss durch höhere Verbraucherpreise oder höhere Transferzahlungen abgedeckt werden“, stellt der Präsident klar.

Da die Verbraucher jedoch selbst für die negative Preisspirale des LEHs mitverantwortlich seien, müsse sich die Politik ernsthafte Gedanken über Alternativen machen.

„Was wir Landwirte von unserer Politik allerdings erwarten dürften, wären wenigstens verlässliche Rahmenbedingungen. Doch auch in diesem Bereich gab es in diesem Jahr eine unerträgliche Hängepartie in der Debatte um die Ferkelkastration. Ob sich die verantwortlichen Akteure einmal in die Lage der Schweinehalter und Ferkelerzeuger hineinversetzt haben, die nicht mehr wissen, wie sie ihren Betrieb im kommenden Jahr fortführen können?“

Generell müssen die Tierhalter laut Horper spürbar gestärkt werden. So sollte die flächengebundene Tierhaltung besser honoriert werden. Mit einer Differenzierung der Prämie und der Forderung nach einem Mindestviehbesatz könnte man Mitnahmeeffekte unterbinden und sicherstellen, dass viele Flächen nicht nur gemulcht werden, sondern eine auch ökologisch wertvolle aktive Bewirtschaftung erfolgt.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Hermann Kamm

An die Redaktion

Wenn man in diesen Portal seine Meinung zu bestimmten Artikeln nicht äußern kann bzw. grundlos gestrichen werden !!!!!!!!!!!! Muss ich mir schon überlegen ob ich weiterhin Top Agrar abonniere....

von Hermann Kamm

Tsja @Bothe wahrscheinlich haben sie zuwenig mit Landwirtschaft am Hut.

würde unser Bauernverband sich mehr für uns Landwirte einsetzen und öfters zu Streiks aufrufen sowie die Gewerkschaften der Arbeitnehmer ( IG Metall ) dann würde es vielleicht bei den landwirtschaftlichen Einkommen auch besser aussehen!!!!!! Aber nur um den heißen Brei herum reden macht keinen Sinn. Aus bestimmten Gründen bin ich aus den verband ausgetreten.

von Klaus Fiederling

Glaskugelträumchen

Werte Herren Gahse, rückblickend kann ich Ihnen nur absolut zustimmen; in den letzten 3 Dekaden sind sehr viele Berufskollegen Ihren heutigen Ratschlägen vorauseilend bereits gefolgt, Tendenz weiterhin steigend. // Der aktuelle Königsweg des DBV kristallisiert sich leider Gottes offensichtlich als absoluter Holzweg heraus. Ich möchte Sie allerdings nicht bekehren, sich nicht weiterhin als „Königsmacher“ leidenschaftlich betätigen zu wollen...! Jedem soeben seine ganz eigene Weltwerteordnung!

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Sägemehl

ist Regelbrennstoff, E-Weizen nicht, das ist schon Jahrzehnte so. Agroforst wäre vieleicht eine Lösung. Spaß beiseite, Deutschland schafft durch seine Gestze und Verordnungen langsam aber sicher seine bäuerliche Landwirtschaft ab, da haben Sie recht Herr Fiederling. Daran ist aber doch der DBV nicht schuld. Der wehrt sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen. Seit die BRD besteht ist es politischer Wille daß Grundnahrungsmittel billig sein sollen. Wer die Politik des Kartellamtes verfolgt sieht sich bestätigt. Hochpreispolitik bei den Lebensmitteln kann sich nur die besserverdienende Klientel der Grünen leisten, die SPD wurde dafür abgestraft. Darum: wer seine betrieblichen Kosten den erlösbaren Preisen nicht anpassen kann sucht sich besser früher als später ein anderes Betätigungsfeld für seinen Betrieb. Umgekehrt geht es leider nur eine zeitlang in kleinen Nischen.

von Christian Bothe

„Geschwafel“

@Kamm,das blöde Geschwafel kann man auch zurückgeben...Was soll diese negative Kritik am DBV zumal Ruckwied selbst einen Betrieb hat.Engagieren Sie sich doch selbst mal im KBV,LBV+DBV anstatt nur zu mosern.Bin übrigens nicht im DBV finde aber die Vertretung der Bauern in Ordnung.Alles andere muss sich weiter entwickeln.Herausforderungen gibt es genug.

von Josef Doll

Stimmt

und eine große Zahl ( die die den BDV ) finanziert , steht ist das Privileg fast schon im Vordergrund . Und wen lässt die Zeit noch üb..........

von Klaus Fiederling

Traumtänzer

Die Masse der Bauern betreibt Landwirtschaft, um mittels eigener Schaffenskraft für sich und die Familie den Lebensunterhalt bestreiten und dabei auch die Familienbetriebe in die nächste Generation fortentwickeln zu können. Irgendwann einmal muss schlussendlich auch der letzte Gutgläubige vielleicht gegenwärtig realisieren wollen, warum so viele Landwirte sukzessive die Produktion ganz einstellen. Ein kleines horizonterhellendes Beispiel -nur eines von unzählig vielen(!) übrigens- zur Verdeutlichung: Das Abfallprodukt Sägemehl ist heute viel höherpreisiger im Abverkauf angesiedelt als z.B. in Gegenüberstellung unser unter strengster Reglementierung erzeugter E-WEIZEN! Was bitte schön, läuft da gegenwärtig so alles gehörig falsch!? Nur noch Brosamen für jedes kleine Bäuerlein? // Es gereicht uns Bauern wahrlich nicht zum Vorteil, wenn ein Bauernpräsident einzig die Klaviatur sämtlicher Lobhudeleien auf das gemeine Bauernvolk meisterlich zu bedienen weiß, wenn demgegenüber auf unseren Höfen die weitaus imposanteren, schrecklich erdenden Faktizitäten um sich greifen. Selbst das Wohlstandsland Deutschland schafft wissentlich mehr und mehr seiner Bauern ab und niemand vermag diesen Trend zu stoppen! // Wer nach wie vor das Gegenteil behaupten möchte, der sollte nicht nur verbal die Klingen kreuzen, sondern weitaus überzeugender mit greifbaren Gegenargumenten untermauern.

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

blödes Geschwafel

Manchen Foristen wäre zu wünschen daß Sie Ihr agrarpolitisches Umfeld ohne die Arbeit des ach so unfähigen DBV erleben müssen. Dem Kommentar von Herrn Grimm ist nichts hinzu zu fügen.

von Wilhelm Grimm

Wir haben eine starke Berufsvertretung !

Kritisieren kann man immer. Es besser zu machen ist auch immer wünschenswert. Aber sehen wir uns das Beispiel Frankreich an. Dort beschließt die Nationalversammlung mal so aus der Hüfte eine Verschmutzungsabgabe für Pflanzenschutzmittel zum 1. Januar. Diese Forderung ist bei uns von den Grünen auch bereits gestellt worden und auch in der SPD beliebt. Einige sinnlose Strategien müssen auch bei uns entschieden bekämpft werden. Da brauchen wir unseren Bauernverband aber auch kritisches Hinterfragen, das niemals zerstörerisch wirken darf.

von Hermann Kamm

nur blödes geschwafel,

hätten wir Landwirte in der BRD eine starke Berufsvertretung dann bräuchten wir uns über manche Probleme in unserer Produktion keine Gedanken machen. z.b. Politisches und Preisgestaltung unserer Produkte!!!!!!!!!!

von Albert Maier

Schön wäre ....

.... zu erfahren, welche repräsentative Umfrage Herr Ruckwid eigentlich meint.

von Gerd Uken

Irgendwie könnte man sich ja gebauch

Pinselt fühlen wären das nicht die Besonderheiten des Jahres gewesen. Keine Gelder für Grünlandbeweidung, die unendliche Geschichte Hofabgabeklausel und vor allem keine kostendeckende Preise bei der Milch u. den Schweinen...... Nur warme Worte werden keinen überzeugen 365 Tage im vollen Einsatz für die Verbraucher da zu sein! Aber im nächsten Jahr wird sicher alles besser.

von Gerhard Seeger

Die Wahrnehmung ist eine andere, Herr Ruckwied ....

... in repräsentativen Umfragen ist der Beruf des Landwirtes als sehr wichtig eingestuft. Auch in der öffentlichen Diskussion wird man allerseits nicht müde zu betonen dass Landwirtschaft wichtig ist und dass man auf keinen Fall Bauern diskreditieren möchte. Will allerdings der einzelne Landwirt einen Stall bauen so lernt er sehr schnell wieviel diese Umfragen und Bekenntnisse wert sind. Gleichermaßen wie beim Thema Energiewende die auch als unheimlich wichtig eingestuft wird regt sich teilweise extremer Widerstand wenn dann Landwirtschaft oder der Bau von Windrädern vor der eigenen Haustür stattfindet. Und selbst die Kommunalpolitik ist sich dann nicht zu schade aus allen Rohren gegen Ihre Landwirte vor Ort zu schießen. Bei der nächsten Kreisversammlung des Landvolkes/Bauernverbandes betont dann der örtliche Bürgermeister einmal mehr in seinem Grußwort wie grundlegend wichtig die Bauern vor Ort für Wirtschaft, Landschaftspflege und das Landleben sind. Wage nur niemand einen Bauantrag zu stellen ...

von Christian Bothe

Bauernschaft

Ich denke auch das unsere hiesige Landwirtschaft, in welcher Rechtsform auch immer, auch in Zukunft einen wichtigen Stellenwert in der Volkswirtschaft einnimmt und einnehmen wird. Immerhin ernährt sie die Bevölkerung trotz Importen von Nahrungsmitteln in hoher und ausreichender Qualität. Was die Außendarstellung betrifft, sollten sich die Journalie und Medien mal an die Nase fassen, abgesehen von den polemischen Darstellungen der NGOs und deren Ableger. Manchmal kommt es einem vor als wäre die Entwicklung in der LW stehen geblieben, wenn man Darstellungen in der Öffentlichkeit hört. Investitionen in den Ackerbau und die Tierproduktion in den vergangenen Jahren gehen scheinbar an dem gutgläubigen medientreuen Verbraucher vorbei und das Ziel desselben sind trotz aller Bekundungen die wöchentlichen Flyer des LEH...Da interessieren ihn weniger Ökoerzeugnisse, Tierwohl, QS, Vlog-Zertifizierung, Regionalität, global warming etc. sondern doch nur das Billigangebot des Tages.

von Steffen Hinrichs

Auch beim Burn-out stehen wir im Ranking jetzt ganz Oben

Ein hartes Jahr mit einer langen Dürre geht zuende und man hätte höhere Kosten auf den Betrieben weiterleiten können,aber stattdessen Hilfen fordern ,die längst nicht alle Betriebe bekommen und uns so wieder Ungerechtigkeit widerfährt ist ein Problem unseres DBV .

von Josef Fischer

Wenn ich die Überschrift lese

fällt mir nur spontan dazu ein: "Ein besonderes Privileg des noch aktiven Bauern ist, das er so lange schuldig ist bis er seine Unschuld bewiesen hat".

von Josef Fischer

Wenn ich die Überschrift lese

fällt mir nur spontan dazu ein: "Ein besonderes Privileg des noch aktiven Bauern ist, das er so lange schuldig ist bis er seine Unschuld bewiesen hat".

von Klaus Fiederling

Verbirgt sich die Lösung aller Schwierigkeiten hinter dem ganz Einfachen?

Nicht wenige Berufskollegen vollziehen mittlerweile bereits prononciert den Schulterschluss mit unseren übereifrig bemühten NGOs: Sie leben fortwährend deren massiv eingeforderte ökologische Nachhaltigkeit in sehr eindrucksvollem Purismus, indem sie schlichtweg das Ackern einstellen, für immer ihre Stalltüren verriegeln. - Chapeau, Mr. Bauernpräsident Rukwied! Deutschland schafft seine Bauern ab, Nahrungsmittel kommen aus Übersee, wachsen künftig direkt in den modernen Regalsystemen unserer Discounter. - Landwirtschaft kann so simpel sein!

von Rudolf Rößle

Verbraucher

die Schuld zu geben ist einfach. Wer macht keine Preisvergleiche, egal was er einkauft. Umso teurer die Ware, um so mehr gibt es Preisvergleiche. Entscheidend ist dann doch der Kundenservice, ob er regelmäßig in Anspruch genommen werden muss oder dieser bei anderen Geräten nicht benötigt wird. Das Problem liegt an den Einstandspreisen, da sie nicht mehr die Realität abbilden. im Lebensmittelbereich steigen die Preise nicht wie in allen übrigen Bereichen kontinuierlich an. Da läuft etwas richtig schief und schräg in der Vermarktung und Produktion.

von Albert Maier

Gibt es diese Umfrage wirklich...

"repräsentativen Umfrage ist der Berufsstand auch in Zukunft besonders wichtig für die Gesellschaft und rückt in der Rangliste der am meisten genannten Berufe auf Platz zwei vor" ... der nur in Rugwids Fantasy?

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