Rumänien fehlt es an Mähdreschern

In der rumänischen Landwirtschaft fehlt es an Mähdreschern. Laut Angaben von Staatssekretär Daniel Botanoiu vom Bukarester Agrarressort stehen den Landwirten aktuell für die Getreideernte rund 25 000 Mähdrescher zur Verfügung.

In der rumänischen Landwirtschaft fehlt es an Mähdreschern. Laut Angaben von Staatssekretär Daniel Botanoiu vom Bukarester Agrarressort stehen den Landwirten aktuell für die Getreideernte rund 25 000 Mähdrescher zur Verfügung. Sie bräuchten aber eigentlich 40 000 Mähdrescher, um das Getreide unter optimalen Bedingungen bis Ende Juli einzubringen, teilte Botaniou vergangene Woche gegenüber Journalisten mit.

Von den gegenwärtig im Einsatz befindlichen Maschinen befänden sich außerdem nur rund 60 % technisch in einem „guten Zustand“. Etwa 10 000 Maschinen seien in schlechtem Zustand. Dem Staatssekretär zufolge müssen in der zweiten Julihälfte noch etwa 3 Mio ha Getreide, überwiegend Weizen, gedroschen werden. Bis zur Monatsmitte seien 37 % des gesamten Weizenareals abgeerntet gewesen.

Erst Ende Juli beziehungsweise Anfang August werde das Ministerium in der Lage sein, die diesjährige Weizenproduktion zu beziffern, erklärte Botanoiu. Im vergangenen Jahr war mit 7,296 Mio t Weizen ein Rekordergebnis erzielt worden.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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