EUROPA/Handel/Jefta-Inkrafttreten

Startschuss für Handel im Land der aufgehenden Sonne Premium

Was haben europäische Landwirte vom Inkraftreten des EU-Japan-Wirtschaftsabkommens (Jefta) zu erwarten? Mit 635 Mio. Verbrauchern kommt ein weitgehend zollfreier Handel für Schwarzwälder Schinken, Rotkäppchen-Sekt und belgische Pralinen in Schwung. Japan gilt als Wachstumsmarkt für die EU- Agrarwirtschaft und Liebhaber von EU-Qualitätsprodukten.

Mit dem heutigen Datum 1. Februar eröffnet sich für die EU ein gemeinsamer Marktplatz von 635 Millionen Verbrauchern im Land der aufgehenden Sonne Japan. Nicht nur die Lebensmittelindustrie, sondern vor allem die europäischen Landwirte dürfen vom Inkrafttreten des Wirtschaftlichen Partnerschaftsabkommens mit Japan (Jefta) geldwerte Vorteile und Einkommenssteigerungen erwarten. Jefta ist das bislang größte Handelsabkommen, dass die EU zum Abschluss gebracht hat. Kritiker vermissen Nachhaltigkeitskapitel und ein Verbot des kommerziellen Walfangs im Abkommen mit Nippon, dem Reich der aufgehenden Sonne. Japan heißt in der Landessprache „Nippon“ was gleichbedeutend ist mit der Beschreibung „Land der aufgehenden Sonne“. Japaner süchtig nach Champagner und prickelndem Sekt aus der EU EU und Japan repräsentieren aktuell rund ein Drittel der globalen Brutto-Wertschöpfung. Besonders der europäische Export von Lebensmitteln und Agrarprodukten dürfte mit dem Handels-Deal durch die vereinbarte Abschaffung von rund 96 Prozent der aktuellen Zölle, einer weitgehenden Anerkennung von Herkunftsbezeichnungen und Aufhebung von ...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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von Rudolf Rößle

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