München/Stuttgart

Süddeutsche Initiative für staatlich unterstützte Mehrgefahrenversicherung Premium

Bayern und Baden-Württemberg werden am Freitag im Bundesrat über einen Prämienzuschuss für eine Mehrgefahrenversicherung abstimmen lassen.

Die bayerische Staatsregierung und die baden-württemttbergische Landesregierung wollen die betriebliche Risikoabsicherung in der Landwirtschaft verbessern. Damit sollen Landwirte bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels unterstützt werden. Beide Kabinette haben dazu am Dienstag eine Bundesratsinitiative beschlossen, die in die Länderkammer eingebracht und an diesem Freitag zur Abstimmung gestellt werden soll.

Der Vorschlag der beiden Bundesländer eines Prämienzuschusses orientiert sich am Beispiel Österreichs. Der Landwirt übernimmt die Hälfte der Versicherungsprämie, der Bund 30 % und das Land 20 %.

Nach Einschätzung der bayerischen Staatsregierung ist eine betriebliche Absicherung vor existenzgefährdenden Schäden in ...

Weiterlesen mit PREMIUM
Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren

Die Redaktion empfiehlt

Rheinland-Pfalz fordert die Bundesregierung auf, den Steuersatz auf Dürreversicherungen von 19 % der Versicherungsprämie auf 0,03 % zu senken.

Der Bauernbund Sachsen-Anhalt wünscht sich einen staatlichen Extremwetterfonds. Zwangsbeiträge bzw. Pflichtversicherungen lehnt der Verband dagegen ab.

Ekosem-Agrar öffnet Anlage für 6.000 Kühe

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Agra Europe (AgE)

Schreiben Sie Agra Europe (AgE) eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Franz Utz

Wieso

wird die Versicherungssteuer nicht generell in Mwst umbenannt dann ist den optierern mehr geholfen wenn man das gesetz jetzt sowieso ändern will. Das eine gibt es auch noch zu beachten mit Geld kann ich keine Kuh füttern. Und an der Landwirtschaft verdienen sich dann wieder einige dumm und deppert.

von Dr. Willi Billau

Frankreich zahlt 70% der Prämie, die Bauern den Rest

Schon beim vorletzten Bauerntag berieten wir intensiv über die MGV. Leider ohne eine mehrheitlich positive Meinung zu erhalten. Egal ob bei Trockenheit, Frost oder Hagel oder Überschwemmung, kein Lamentieren und Bitten an die Politik mehr, sondern Abwicklung und Zahlung der Schäden. Wir Bauern (+Bäuerinnen!) brauchen in Zukunft diese Absicherung!

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen