Viel Schmuggelware auf russischem Käsemarkt

Ein Drittel des russischen Käsemarktes besteht nach Einschätzung des Moskauer Institutes für Konjunktur der Agrarmärkte (IKAR) aus illegaler Ware. Damit reagierten Schmuggler auf das russische Einfuhrembargo für Lebensmittel aus westlichen Ländern. Die betreffende Jahresmenge soll 100 000 t betragen.

Ein Drittel des russischen Käsemarktes besteht nach Einschätzung des Moskauer Institutes für Konjunktur der Agrarmärkte (IKAR) aus illegaler Ware. Damit reagierten Schmuggler auf das russische Einfuhrembargo für Lebensmittel aus westlichen Ländern.

Die betreffende Jahresmenge veranschlagten die Marktexperten am 9. November auf 100 000 t Käse. In der Regel handle es sich dabei um Lieferungen über Weißrussland und Kasachstan, die dann umverpackt und umbenannt als Käse aus diesen Ländern nach Russland eingeführt würden. Außerdem werde Käse zum Beispiel als Baustoff deklariert importiert. Es komme aber auch vor, dass Transitcontainer, die durch Russland vermeintlich nach Kasachstan transportiert würden, in Russland „verloren“ gingen.

Die Nettogewinnspanne der Schmuggler reiche je Kilogramm Käse von 400 Rbl (5,76 Euro) bis 500 Rbl (7,20 Euro). Laut IKAR betrifft das Einfuhrembargo viele in Russland beliebte Käsesorten wie Brie, Parmesan, Cambozola, Camembert, Dorblu, Roquefort, Emmentaler und Gruyère.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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