EUROPA/ Jahresausblick 2019

Was bringt das Jahr 2019 für EU-Landwirtschaft? Premium

Jefta, Brexit, EU-Wahlen, Finanzrahmen 2021-2027 und Mercosur lauten die Herausforderungen für das Jahr 2019. Die Neuwahlen zum EU-Parlament im Mai und der EU-Kommission zum Jahresende bilden die Meilensteine auf der EU-Agenda. Nach Walter Hallstein (1958-68) will der CSU-Europaabgeordnete Manfred Weber als 2. Deutscher Kommissionspräsident werden

Die Europäische Union steht an der Schwelle des neuen Jahres vor Umbrüchen, die auch für die europäischen Landwirte einschneidende Auswirkungen nach sich ziehen. Mit dem Inkrafttreten von Jefta ab 1. Februar eröffnen sich neue Handelsströme nach Japan. Ab dem 30. März könnte ein ungeregelter Brexit den Warenaustausch mit Großbritannien ins Stocken bringen. Im Mai werden die Wahlen zum EU-Parlament die Weichen stellen für eine stark veränderte Zusammensetzung des EU-Parlaments. Kommt eine Mehrheit für Europagegner zustande, könnten die Einschnitte im Agrarhaushalt 2020 noch drastischer ausfallen, als bisher geplant. Das 2007 der EU beigetretene südosteuropäische Land Rumänien nimmt ab 1. Januar 2019 erstmals die Agenden einer Ratspräsidentschaft wahr. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat im Vorfeld der sechsmonatigen Ratspräsidentschaft Kritik an mangelnder Rechtsstaatlichkeit und Korruptionszuständen im Land geübt. In der Januarsitzung des EU-Parlaments stimmt das Plenum in Straßburg über die künftigen Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel in der EU ab. Der Berichtsentwurf stammt von dem CDU-Europaabgeordneten Norbert Lins und dem belgischen grünen EU-Abgeordneten Bart Staes. Globalisierte Handelsströme bringen Licht und Schatten für europäische Bauern Mit dem Inkrafttreten des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens EU-Japan (Jefta) zum 1. Februar 2019 ...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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Diskussionen zum Artikel

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von Willy Toft

Der Protektionismus könnte ganz Europa lähmen!

Verlieren würden alle, ob Landwirtschaft, Industrie oder Dienstleistungen! Leider greift auch der Egoismus der führenden Industrie- Länder immer mehr um sich, wie man es in den USA gerade sieht. Wir stehen vor einer Weltwirtschaftlichen Rezession, wenn die Verantwortlichen nicht bald einlenken! Zu UK fehlen mir bald die Worte, die sägen an dem Ast auf dem sie sitzen, viele haben es schon begriffen, es wird aber nicht entsprechend gehandelt! All diese Probleme nehmen wir mit ins nächste Jahr......

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