Biofleischmarkt

Bio-Fleisch mit niedrigen Marktanteilen Premium

Der Biomarkt wächst dynamisch. Ein Blick auf die absoluten Absatzzahlen bremst die Euphorie allerdings.

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft hat kürzlich seine „Zahlen, Daten und Fakten“ für die Bio-Branche 2019 veröffentlicht. Tenor: „Bio setzt sich durch, weil es funktioniert.“ So sei der Erlös der Bio-Bauern 2017 um rund 12 % auf insgesamt 2,2 Mrd. Euro gestiegen. Bei Bio-Milch betrug das Plus sogar 21%.

Beim Vergleich mit der konventionellen ...

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Die Düngeregeln der Nachbarn

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Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerhard Steffek

Wird sich noch alles ändern,

besonders weil ja in Bayern das Volksbegehren so eingeschlagen hat. Aber eigentlich haben die Initiatoren gar nicht erklärt woher die Käufer für die 30 % Bioanteil in der Landwirtschaft kommen soll. Beim Geld hört sich doch die Freundschaft auf. Müssen halt BUND, NABU und Co. noch etliche Flächen zusammenpachten und Prämienoptimieren.

von Christian Sancken

Über wieviel Menge reden wir denn ?

Man spricht von 5 % beim Umsatz. Setzt man vorraus, das Bio das doppelte kostet, bedeutet das in Stückzahlen noch mal die Hälfte. Also nur 2,5 % der Menge des Fleisches wird als Bio produziert und verkauft. Komisch, wenn doch alle Bio wollen und eigentlich auch nur kaufen ? Der größte Heuchler und Lügner in der gesamten Tierwohl und Bio bzw Konventionell Debatte ist der Verbraucher. Wasser predigen, Wein trinken. Was den Flächenzuwachs bei Bio ausmacht ist der Anreiz der Prämien. Grünland wird als Bio bewirtschaftet und die Prämien werden abgezockt. Ob, oder was darauf produziert wird, interessiert ja niemanden. Die wirklichen Prämien Abzocker sind nicht die Goßbetriebe, sondern die Biobetriebe. Aber politisch so gewollt und am Pachtmarkt zählt nicht mehr die Ertragskraft einer Fläche, sondern wieviel Prämie ich darauf generieren kann. Ja, die Zukunft bleibt spannend.

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Beim Grünland

ist der größte Flächezuwachs beim Bio zu verzeichnen. Das erklärt das Missverhältnis zwischen Flächenwachstum und Umsatzwachstum.

von Jörg Meyer

bitte Erklärung, versteh ich nicht1

wenn Bio am Gesamterlös der Landwirtschaft 5 % ausmacht , aber ich diese woche hier auf top agrar gelesen habe 9 % der Flächen werden Bio bewirtschaftet und Bioprodukte teurer sind als konventionelle, wie passt das dann zusammen? Wer kann helfen?

von Jörg Meyer

bitte Erklärung, versteh ich nicht1

wenn Bio am Gesamterlös der Landwirtschaft 5 % ausmacht , aber ich diese woche hier auf top agrar gelesen habe 9 % der Flächen werden Bio bewirtschaftet und Bioprodukte teurer sind als konventionelle, wie passt das dann zusammen? Wer kann helfen?

von Andreas Gerner

Falscher Maßstab?

"Bio setzt sich durch, weil es funktioniert". Da habe ich erst mal lachen müssen. Dafür, dass sich Bio nun schon seit Jahrzehnten am Durchsetzen ist, ist der aktuelle Stand geradezu lächerlich. Man nehme den Maßstab der Parteien und Wahlergebnisse: Alles was da unter 5% liegt, ist unbedeutend und hat kein Mitspracherecht!

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