Krankheit

BSE-Fall in Brasilien: Rindfleisch-Exporte nach China gestoppt

Brasilien liefert nach einem BSE-Fall bei einem Rind kein Rindfleisch mehr nach China.

Brasilien hat seine Rindfleisch-Exporte nach einem atypischen Fall von BSE bei einem 17 Jahre alten Tier nach China ausgesetzt. Aktuell werten chinesische Behörden Details zu dem Vorfall aus, teilte das brasilianische Landwirtschaftsministerium laut aiz.info mit.

Während sich der Exportstopp gemäß einem bilateralen Protokoll zwischen den beiden Ländern auf China beschränkt, schätzt die Weltorganisation für Tiergesundheit das Risiko für Nutztiere als gering ein und lässt den Status von Brasilien unverändert.

Laut dem Ministerium handelt es bei dem betroffenen Tier im Staat Mato Grosso um einen atypischen Fall der Bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE), der spontan aufgetreten sei und nicht mit der Aufnahme von belastetem Futtermittel in Zusammenhang stehe. Das Tier sei getötet und sein Kadaver verbrannt worden, betonte das Ministerium.

Brasilien ist der weltweit größte Exporteur von Rindfleisch und Geflügel. Die Rindfleischexporte des Landes nach China beliefen sich in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres auf insgesamt 442,3 Mio. USD (rund 395 Mio. Euro), das entspricht einem Anteil von 26% an der Gesamtsumme und laut Regierungsdaten einer Steigerung von über 16% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Hermann Kamm

naja China stoppt Import,

dafür wird Europa mit 100000 To Rindfleisch aus Südamerika beliefert.

von Hermann-Josef Schulte

17 jahre oder 17 monate

stimmt das alter

Anmerkung der Redaktion

Ja, verschiedene Medien schreiben auch 17 Jahre

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