Ernte / Europa

EU-Kommission setzt Ernteprognose herab Premium

In der Europäischen Union dürfte die Getreideernte vor allem wegen des wohl geringeren Weizenaufkommens etwas kleiner ausfallen als bisher erwartet wurde.

Die EU‑Kommission hat ihre Prognose für 2019/20 Ende Juli auf insgesamt 310,2 Mio t Getreide zurückgenommen; im Juni hatten die Brüsseler Marktexperten noch mit 311 Mio t gerechnet. Das nun erwartete Volumen würde die geringe Vorjahresmenge um 19,9 Mio t oder 6,9 % übertreffen. Im Einzelnen ...

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Umzingelt von Öko: Konventionelle Bauern leiden unter Käferinvasion

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von Klaus Fiederling

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Im Raiffeisen-Erntebarometer hat man recherchierbar in den Trockenregionen (siehe u.a. Postleitzahl 97922) durchschnittlich 9-10 t/ha Weichweizen von den auch dortig ausgedörrten Feldern eingeholt; das Landlager konnte selbige Mengen kaum mehr erfassen, weshalb man sich örtlich stellenweise sogar gezwungen sah, bereits um 18.00 in der Hauptdruschphase -bei leistungsfähigster Technik dauerte selbige ohnedies nur 8-10 Tage im Juli an- das Erfassungslager zu schließen, damit wiederum Lagerkapazitäten für die nächsten Druschtage geschaffen werden konnten!? Auch in Norddeutschland vermeldet das Raiffeisen-Erntebarometer unisono Druschergebnisse beim Weizen im Mittel von um die 10 t/ha, in der Köln-Aachener-Bucht scheint die diesjährige absolute Rekordernte eingefahren worden zu sein. Der Spitzenrekord unter der Postleitzahl 3xxxx ist augenscheinlich bei ca. 14 t/ha angesiedelt. Wie leistungsfähig sind mittlerweile doch die deutschen/europäischen Landwirte, die innert nur 8-10 Tagen solche Bestmarken unter realen brandheißen Vorzeichen zu vermelden wissen. // Jedenfalls dürfen die Ackerbauern mit von Stolz geschwellter Brust behaupten, dass sie nachweislich imstande sind, dem rasant voranschreitenden Klimawandel höchst anpassungsfähig bei immer deutlicheren Ertragszuwächsen trotzen zu können; jeder Waldbauer kann sich beispielhaft hiervon sein Scheibchen abschneiden. // Was juckt uns also ein in Frankreich vom Präsidenten Macron ausgerufener Hitzenotstand in einer entscheidenden Vegetationsphase, WIR(!) schaffen jeden neuen Dürrerekord, ganz zu schweigen von einer in Flammen stehenden Iberischen Halbinsel... // Wenn der Raiffeisen-Erntebarometer lockt, ja da kommt schon gewaltiger Erntedruck auf. Es ist alljährlich nun einmal die Kunst des Führens, mit der Menge voranzugehen, um diese hernach das Arbeiten zu lehren. (frei nach Konfuzius) Die namenlosen Matif-Händler setzen Ihrerseits beeindruckend Zeichen, was sich in einem entsprechenden Erzeugerpreisniveau über sämtliche Produkte hinweg bestätigt sehen kann. Selbstredend wird der nächste WASDE-Report genau in eben dieses Horn blasen; und das, obgleich die Nördliche Halbkugel von Feuersbrünsten ungeahnten Ausmaßes heimgesucht wird. // Man suggeriert dem Ackerbau, Nutznießer des Klimawandels zu sein. - Warum demnach jammern?

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