Ferkelmarkt

Gestiegene Erlöse ermöglichen rentable Ferkelerzeugung

Sauenhalter schreiben seit April 2019 endlich wieder schwarze Zahlen. Die Durststrecke davor war allerdings sehr lang.

Nach einer über zwei Jahre langen wirtschaftlich schwierigen Phase für die Sauenhalter in Deutschland hat sich die Situation für die Ferkelerzeuger gedreht. Dabei wurde der Tiefpunkt der Erlöse pro Ferkel im Oktober 2018 erreicht. Danach setzte ein stetiger Anstieg der Ferkelpreise ein, und im April ist dieser Betriebszweig mit durchschnittlichen biologischen Leistungen und einer mittleren Kostenstruktur wieder rentabel.

Nach der Modellrechnung der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) stehen den Kosten für die Erzeugung eines Ferkels von 60,30 Euro Erlöse aus den Ferkel- und Altsauenverkäufen von 66,40 Euro gegenüber. Aufgrund der rückläufigen Sauenzahl in der jüngsten Viehbestandserhebung wird mit einer weiter knappen Angebotsentwicklung gerechnet. Entsprechend kann auch von erzeugerfreundlichen Preisen für Ferkel ausgegangenen werden und wirtschaftliches Arbeiten in der Ferkelerzeugung sollte wieder möglich sein.

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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von Norbert Post

AMI

Liebes AMI: Ich wünsche mir von euch eine seriöse Kalkulation der wahren Kosten auf Basis eines fairen Meisterlohns für unsere hochintensive Arbeit mit den Tieren. Ganz bescheiden dürfte dieser bei mind. € 40 netto liegen und nicht bei €15,--. Vor 20 Jahren konnten wir bei €15 noch unsere Familien ernähren, heute nicht mehr. Und außerdem: Warum berichtet man nach dieser Durststrecke jetzt davon und nicht in den 3 Jahren vorher, wo wir nicht mal annähernd auf unsere Kosten gekommen sind? Ich kann auf solche Meldungen verzichten, sie sind erstens nicht korrekt, nicht allgemeingültig und für unsere Abnehmer ein Elfmeter!

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