K+S setzt mehr um und halbiert Ergebnis

Der Umsatz der K+S Gruppe stieg im abgelaufenen dritten Quartal um rund 16 % an. Zu schaffen macht dem Kasseler Unternehmen allerdings die anhaltende Trockenheit.

Licht und Schatten in den K+S-Unternehmenszahlen. (Bildquelle: K+S)

K+S freut sich vor allem über den höheren Absatz von Kaliumchlorid aus dem neuen Kaliwerk in Kanada sowie die gestiegenen Marktpreise für Kali- und Magnesiumprodukte. Auch höhere Absatzmengen und Preise im Geschäftsbereich Salz trugen zur positiven Umsatzentwicklung bei. Das operative Ergebnis EBITDA wurde dagegen durch die witterungsbedingten Produktionsausfälle am Verbundwerk Werra sowie deutlich gestiegene Transportkosten belastet und sank auf 36 Mio. € (Vorjahresquartal: 77 Mio. €).

„Die extreme Trockenheit und höhere Logistikkosten haben unser Wachstum im dritten Quartal gebremst. Die operative Performance in Bethune und in Deutschland hingegen beginnt sich zu verbessern“, beruhigt K+S-Vorstandschef Dr. Burkhard Lohr die Anleger in einer Pressemeldung.

Ausblick für 2018 angepasst

Demnach haben die witterungsbedingten Stillstandstage am Verbundwerk Werra das EBITDA im Berichtsquartal mit rund 80 Mio. € belastet. Aufgrund der anhaltenden, extremen Trockenheit seien weitere umfangreiche Transporte von Salzwässern des Werks Werra zur standortfernen Entsorgung und damit verbundene zusätzliche Aufwendungen im vierten Quartal erforderlich.

Vor diesem Hintergrund erwartet K+S für das Geschäftsjahr 2018 nunmehr ein EBITDA in einer Spanne von 570 - 630 Mio. € (2017: 577 Mio. €). Das obere und untere Ende der Bandbreite reflektiere die aus dem Wetter resultierenden Chancen oder Risiken, die sich für den Rest des Jahres aus dem Auftausalzgeschäft, aber auch aus den Pegelständen und den damit einhergehenden inländischen Transporten ergeben könnten. Erneute Unterbrechungen in der Kaliproduktion können bis zum Jahresende aufgrund der anhaltenden Trockenheit nicht ausgeschlossen werden und seien nicht in der Prognose berücksichtigt.

Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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Arbeiten auf einer 840.000-Hektar-Farm

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