Kanadier haben etwas weniger Kartoffeln geerntet

Kanadas Kartoffelernte 2018 fällt etwas kleiner aus als im Vorjahr, und die Qualitäten wurden aufgrund der Witterungsverhältnisse oft beeinträchtigt.

Dem Statistikamt Kanadas zufolge haben die Landwirte ihre Anbaufläche um rund 1.500 Hektar auf 141.352 Hektar ausgeweitet. Die Erträge waren aber nicht ganz so hoch wie im Vorjahr, sodass die Erntemenge kleiner als im Jahr 2017 ausfällt. Seit September 2018 war es im Norden Nordamerikas nass und kalt und es gab frühe Fröste.

Dadurch fiel die nicht geerntete Kartoffelfläche, auf der die Knollen stark geschädigt wurden, mit 2.700 Hektar etwas größer als gewohnt aus. Das Ernteergebnis wird insgesamt auf 4,7 Millionen Tonnen beziffert, 130.000 Tonnen weniger als im Jahr 2017. Langfristig betrachtet fällt die Erntemenge aber nicht sonderlich klein aus.

Es wird aber davon ausgegangen, dass es aufgrund der Hitze und Trockenheit im Sommer und der Nässe und Kälte im Herbst Qualitätsprobleme im Lager gibt, sodass nicht alle Knollen verwertet werden können. AMI

Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

Schreiben Sie Christian Brüggemann eine Nachricht

Feinstaub-Kritik: "Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft sind absurd"

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen