Russland: Experten erwarten nun doch mehr Getreide

In Russland sind sich die Experten bei der Erntevorschätzung mal wieder nicht einig. Während die Regierung die Prognose jüngst deutlich senkte, hat das russische Forschungsinstitut für Agrarmarktkonjunktur (IKAR) seine Prognose für die diesjährige Weizenernte auf 66 bis 71 Mio. t angehoben.

In Russland sind sich die Experten bei der Erntevorschätzung mal wieder nicht einig. Während die Regierung die Prognose jüngst deutlich senkte, hat das russische Forschungsinstitut für Agrarmarktkonjunktur (IKAR) seine Prognose für die diesjährige Weizenernte auf 66 bis 71 Mio. t nun angehoben. Die bisherige Schätzung belief sich auf 64,9 Mio. t und für die gesamte Getreideernte auf 115 Mio. t. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Krasnodar bezifferte Geschäftsführer Dmitrij Rylko diese nun mit 111 bis 116 Mio. t, berichtet aiz.info.
 
Die Folgen der jüngsten Verschlechterung der Witterungsbedingungen dürften nicht überschätzt werden, stellte Rylko klar. Auch deswegen könnten die IKAR-Experten die pessimistische Prognose des Moskauer Landwirtschaftsministeriums nicht teilen. Das Ressort hat Mitte Juni nicht ausgeschlossen, dass die russische Getreideernte sogar unter 100 Mio. t liegen könnte, während bis dahin mit 100 bis 105 Mio. t gerechnet worden war.

Ekosem-Agrar öffnet Anlage für 6.000 Kühe

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

Schreiben Sie Andreas Beckhove eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen