Unterschiedliche Ernteschätzungen in Rumänien

Für die rumänischen Getreidebauern zeichnet sich in diesem Jahr eine durchwachsene Ernte ab, wobei die Prognosen für Weizen deutlich voneinander abweichen. So veranschlagte Landwirtschaftsminister Daniel Constantin Mitte August das Weizenaufkommen 2015 auf 7,5 Mio t; diese Menge würde dem Vorjahresniveau entsprechen.

Für die rumänischen Getreidebauern zeichnet sich in diesem Jahr eine durchwachsene Ernte ab, wobei die Prognosen für Weizen deutlich voneinander abweichen. So veranschlagte Landwirtschaftsminister Daniel Constantin Mitte August das Weizenaufkommen 2015 auf 7,5 Mio t; diese Menge würde dem Vorjahresniveau entsprechen.
 
Dagegen erwartete der Präsident des rumänischen Bauernverbandes (LAPAR), Laurentiu Baciu, eine Halbierung des Vorjahresergebnisses. Nach seiner Darstellung ist die Voraussage des Landwirtschaftsministers „nicht korrekt“ und beruht wahrscheinlich auf einer Absprache mit dem Bukarester Statistikamt.
 
Indes erwartete Constantin für die Produktion von Gerste einen Rückgang um 0,7 Mio t auf 1,0 Mio t. Auch mit Blick auf die Rapsernte rechnete er mit einer erheblich kleineren Menge, obwohl der durchschnittliche Flächenertrag im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 dt/ha auf 25,7 dt/ha gestiegen sein soll. AgE

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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