Schlachtunternehmen

Vion ist mit Geschäftsjahr zufrieden

Ein spürbarer Rückgang bei Umsatz und Ergebnis beunruhigt den Vion-Vorstand nicht. Die Wettbewerbsposition sei gut.

Der niederländische Schlachtkonzern Vion konnte den Umsatz 2018 nicht halten. Er ging im Vergleich zum Vorjahr um knapp 8 % zurück. Dies sei im Wesentlichen auf niedrigere Verkaufspreise zurückzuführen, heißt es in einer Pressemeldung der Vion. Das normalisierte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank demnach von 64,0 Mio. im Jahr 2017 auf 60,5 Mio. Euro. Der Konzern führt dies vor allem auf einen unerwarteten Anstieg der Schweinepreise in einem warmen und trockenen Sommer und die niedrigen Rinderhautpreise zurück. Unterm Strich sei man aber solide unterwegs und weise einen Nettogewinn von 10,2 Mio. Euro im Jahr 2018 aus (Vorjahr: 11,6 Mio. Euro). Erfreulich sei zudem, dass die Nettoverbindlichkeiten nur noch bei 35,1 Mio. Euro lägen. Das sei ein Rückgang um von 14,9 Mio. Euro.

Der Umsatz geht weiter zurück. (Bildquelle: Vion)

Ronald Lotgerink, der CEO von Vion, sieht das Unternehmen deshalb für die Zukunft gerüstet. „Unsere Bilanz bleibt stark. Auf dieser soliden Grundlage wird Vion einen neuen strategischen Plan mit dem Schwerpunkt auf „Building Balanced Chains“ (BBC) in enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferketten - Partnern initiieren, um so eine nachhaltige Zukunft für unsere Lieferanten, unsere Kunden und uns selbst zu sichern.“ Die einzelnen Divisionen seien gut unterwegs, so Lotgerink:

"Nach der erfolgreichen Einführung in den Niederlanden hat die Vion-Division Pork Good Farming Balance, eine nachfrageorientierte Lieferkette, auf dem deutschen Markt eingeführt. Andere Initiativen, die im Vorjahr ins Leben gerufen worden waren, haben sich im Jahr 2018 bezahlt gemacht, zum Beispiel die Schließung unseres Standortes in Zeven sowie die Produktivitätsinvestitionen in Emstek (Deutschland) sowie in die Erweiterung unseres Betriebs in Apeldoorn (NL)."

"Investitionen in die Produktionsstandorte unserer Division Beef in Leeuwarden und Waldkraiburg wurden 2018 abgeschlossen, wodurch wir nun über zwei hochmoderne Beef - Produktionsstätten verfügen, die nach den aktuellsten Tierschutzkriterien ausgestattet sind."

"Unsere Division Food Service hat in ihre Produktionstechnologie investiert und sich so zu einer schlankeren und effizienteren Division entwickelt. In unserem Heimatmarkt Deutschland ist die Division Food Service Marktführer für Schnitzel, Produkte auf Hackfleischbasis, Finger Food, Burger und Wraps."

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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