Video: Erste-Hilfe-Tipps gegen Schwanzbeißen

Was tun, wenn es im Maststall zu Schwanzbeißen kommt? Das Problem kann sowohl bei kupierten Mastschweinen als auch bei Tieren mit intaktem Ringelschwanz auftreten. Tierhalter Dr. Albrecht Brandes zeigt in einem Video auf dem YouTube-Kanal des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL), welche Sofortmaßnahmen er erfolgreich in seinem Stall dagegen einsetzt.

Dr. Albrecht Brandes aus Niedersachsen hält 170 Sauen, 600 Ferkel und 1.200 Mastschweine mit intaktem Ringelschwanz. Er setzt verschiedene Maßnahmen erfolgreich ein, um das Risiko von Schwanzbeißen in seinem Stall zu minimieren.

„Schwanzbeißen ist eine Verhaltensstörung, die vielfältige Ursachen hat – vor allem Stressfaktoren“, erläutert der Landwirt. Seine wichtigste Sofortmaßnahme: Beißende und verletzte Tiere aus der Gruppe nehmen. Die verbliebenen Schweine einschließlich der Bucht werden danach mit Wasser abgespritzt, um mögliches Blut zu beseitigen. Der schnellen Ablenkung dienen zusätzliche Seile und Ketten oder ein Buchtentausch. „Die Rüsselscheibe, das wichtigste Organ der Schweine, will beschäftigt sein“, so der Tierhalter. „Wir mischen daher Gesteinsmehl mit Schrot oder einer Handvoll Heu und bieten das regelmäßig auf einer festen Fläche oder einem Zusatztrog an, damit die Tiere wühlen können.“

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Diedrich Stroman

Schwanzbeißer!

Und wenn es nachts passiert ist alles zu spät! Wie wäre es mal darüber nachzudenken was wir durch politische Ignorantz aus dem Schwein verlangen, wir musten in kurzer Zeit einen Allesfresser mit Gewalt zum Vegetarier machen, vielleicht fehlen auch die Aminosäuren aus dem Tiermehl!?Was wir Menschen essen, verbieten wir dem Schwein! Obwohl die Recoursen vorhanden sind, aber die Politik nicht in der Lage ist, Fehler ein zu gestehen!!!England ist nun ja raus, und Skraypie? Tiermehl nicht mehr über die Grenze!!

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