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LagroTechnik Breitscharhobel  BSH im top agrar-Test

Das Unkraut an der Wurzel packen Ein neues Gerät aus Österreich arbeitet extrem flach. Der BSH „hobelt“ Unkräuter und​ Ausfallsamen einfach weg. Kann man dadurch Glyphosat einsparen? Landwirt Hans Gnauer hat das Gerät eine Saison lang für uns getestet. Herbizide stehen in der Kritik, vor allem Glyphosat.

Breitscharhobel (Bildquelle: Berndl)

Mit welchen Geräten lassen sich Unkräuter am besten mechanisch packen? Von LagroTechnik, einem kleinen Unternehmen aus Österreich, kommt dazu ein neues Konzept: Der Breitscharhobel  BSH, mehr im Video...

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von Gerhard Steffek

Was soll der Quark?

Jeder Stahl, der durch den Boden gezogen wird, tötet! Tötet Kleinlebewesen, Würmer, Käfer, Mäuse und und und. Außerdem zerstört er die Bodenstruktur, fördert den Humusabbau und und und. Betrachtet man die Arbeitsbreite verschwendet man auch noch viel Zeit und jagt jede Menge umweltschädlichen Diesel in die Luft. Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sieht anders aus. Es kommt zwar immer auf die Situation an. Welchen Boden, Fruchtfolge, Wirtschaftsweise, Betrieb, Ziele, ja sogar in welcher Gegend ich wirtschafte ist maßgeblich für die Wahl der Geräte. Aber für mich wäre das Nonplusultra die landwirtschaftliche Wirtschaftsweise die mir mit minimalsten Aufwand, auch an Bodenbearbeitung und bestmöglicher Schonung meiner Ressourcen den langfristigsten Wirtschaftserfolg beschert. Da gehört aber die "altbackene Form" der "Biolandwirtschaft", die es irgendwelchen Traumtänzern, die der hoffnungslosen Illusion einer "konsequenzlosen Form" der Landbewirtschaftung, ja vielleicht sogar ihres eigenen Daseins, nachjagen weil sie keine Verantwortung für ihre Existenz übernehmen wollen, nicht dazu. Jede Existenz beeinträchtigt eine andere, sieht man ja auch hier am Hobel. Aber statt diesem würde ich lieber zur Spritze mit Glyphosat greifen und in Direktsaat mein Getreide säen. Egal, ob ich jetzt nur eine Spritze mit 10 Metern hätte oder eine mit 30. Diese ist meines Erachtens alleine schon durch die Reduzierung der Überfahrten bei weitem nicht so tödlich für Käfer und Co. Auch wenn ich weiß das auch dies seine Auswirkungen hat. Es geht immer um die Reduzierung der Auswirkungen unseres Tuns. Aber ganz ohne Konsequenzen kommen wir nie aus. Dieser Verantwortung müssen wir uns bewußt sein, da kommen wir nicht drumrum. Vielleicht ist das nur mal wieder dem 08/15-Bürger beizubringen. Das reale Leben ist nunmal kein konsequenzloses Videospiel, bei dem man außen vor bleiben kann und gefahrlos trotzdem seine Vorstellungen ausleben kann. Das reale Leben hat keinen Resetknopf.

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