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KWS wächst in schwierigem Marktumfeld

Die KWS SAAT und ihre internationalen Tochtergesellschaften sind mit einem Umsatzwachstum von 11,3 % auf 117,2 Mio. Euro in das Geschäftsjahr 2015/2016 gestartet. In einigen für das erste Quartal von KWS wichtigen Agrarregionen kam es zu Abwertungen oder starken Schwankungen der heimischen Währungen gegenüber dem Euro.

Lesezeit: 4 Minuten

Die KWS SAAT und ihre internationalen Tochtergesellschaften sind mit einem Umsatzwachstum von 11,3 % auf 117,2 Mio. Euro in das Geschäftsjahr 2015/2016 gestartet.


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In einigen für das erste Quartal von KWS wichtigen Agrarregionen kam es zu Abwertungen oder starken Schwankungen der heimischen Währungen gegenüber dem Euro, was sich negativ auf das Betriebsergebnis (EBIT) des ersten Quartals auswirkte. Dennoch geht KWS davon aus, das langfristige Ziel einer EBIT-Marge von mindestens 10 % zum Geschäftsjahresende erreichen zu können.


„Trotz des weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds werden wir unsere langfristige Unternehmensstrategie unverändert weiterverfolgen, insbesondere die kontinuierliche Entwicklung neuer ertragreicher Sortenprodukte.“, sagte Hagen Duenbostel, Sprecher des Vorstands der KWS SAAT SE. „Daher werden wir wie geplant unsere Investitionen in neue Produktionsanlagen und Forschung & Entwicklung fortsetzen.“


Nach dem ersten Quartal stiegen die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung plangemäß um 8,7 % auf 45,8 (42,1) Mio. Euro. Parallel erfolgte die Stärkung der Vertriebsstrukturen, die Vertriebsaufwendungen stiegen um 13,6 % auf 36,7 (32,3) Mio. Euro. Die Verwaltungskosten erhöhten sich leicht auf 18,0 (17,2) Mio. Euro. Das EBIT, das im ersten Quartal üblicherweise negativ ist, erreichte nach Ende des ersten Quartals – 47,0 (–35,1) Mio. Euro. Negative Währungseinflüsse und die planmäßige Steigerung der Aufwendungen für den Vertrieb sowie für Forschung & Entwicklung waren die wesentlichen Gründe für den Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum.


Die Gesamtinvestitionen lagen nach dem ersten Quartal bei 15,7 (56,2) Mio. Euro. Im Vorjahr waren sie durch die Übernahme der ausstehenden Anteile des französischen Getreidezüchters SOCIETE DE MARTINVAL S.A (MOMONT) deutlich erhöht.


Segmentberichterstattung: Mais und Zuckerrüben mit positiver Umsatzentwicklung


Die Umsatzerlöse im Segment Mais stiegen nach dem ersten Quartal um 5,2 % auf 50,3 (47,8) Mio. Euro. Im ersten Quartal sind die Erlöse insbesondere vom Absatz von Mais und Soja in Südamerika sowie dem Geschäft mit Winterkörnerraps in Europa geprägt. In Südamerika blieben die Umsatzerlöse aus dem Geschäft mit Maissaatgut trotz niedriger Anbaufläche und negativer Währungsentwicklungen auf dem Vorjahresniveau.


Dagegen legte das Geschäft mit Winterkörnerraps in Europa zu. Unter Berücksichtigung negativer Währungseinflüsse betrug das Segmentergebnis (EBIT) nach dem ersten Quartal

–45,2 (– 34,6) Mio. Euro. Es ist zu diesem Zeitpunkt regelmäßig negativ, da das Saatgutgeschäft des Segments saisonal bedingt im ersten Quartal nur einen kleinen Teil der Jahresumsätze ausmacht.


Im Segment Zuckerrüben wuchsen die Umsatzerlöse um 70,7 % auf 12,8 (7,5) Mio. Euro. Das erste Quartal ist aber noch kein verlässlicher Indikator für den Verlauf des Gesamtjahres, zudem entfiel ein Teil der Umsatzsteigerung auf den Verkauf einer Produktionsanlage nach Japan. Den Umsätzen standen auch hier gleichmäßig über das Jahr verteilte Aufwendungen gegenüber, sodass das Segmentergebnis auf –16,4 (–15,3) Mio. Euro fiel.


Die Umsatzerlöse im Segment Getreide blieben mit 56,4 (56,2) Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die Lage an den Getreidebörsen blieb zur Aussaat schwierig. Der Roggenpreis notierte weiterhin deutlich schwächer als der bereits niedrige Weizenpreis. Es kam zu Umsatzrückgängen bei Hybridroggen, die jedoch durch die vorjährige Übernahme von MOMONT kompensiert wurden. Die planmäßige Ausweitung der Aufwendungen für Forschung & Entwicklung sowie für den Vertrieb waren der wesentliche Grund für den Rückgang des Segmentergebnisses (EBIT) im ersten Quartal auf 15,7 (19,6) Mio. Euro.


Im Segment Corporate werden sämtliche übergreifende Kosten wie die Aufwendungen für alle zentralen Funktionen der KWS Gruppe und langfristige Forschungsprojekte erfasst. Der Ergebnisausweis ist somit stets negativ. Nach dem ersten Quartal lag das EBIT bei

–16,8 (– 17,6) Mio. Euro.


Prognose: Weiterhin nachhaltige Ertragslage für 2015/2016 erwartet


„Unsere Strategie bleibt unverändert. Neben dem Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten in Wachstumsmärkten werden wir die Stärkung der Marktstellung von KWS in unseren Kernmärkten nicht aus den Augen verlieren“, erläuterte Eva Kienle, Finanzvorstand der KWS SAAT SE.


„Unser langfristiges Ziel einer EBIT-Marge von mindestens 10 % erhalten wir hierbei aufrecht.“ Der Ausbau der Geschäftsaktivitäten erfordere weitere Investitionsvorhaben. Im Mittelpunkt stehen dabei laut KWS insbesondere der Ausbau und die Modernisierung von Produktionsanlagen in den Wachstumsmärkten Ost- und Südosteuropas sowie den USA und die Erweiterung der Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen an mehreren Standorten.


Insgesamt erwartet der Vorstand derzeit  für das Ende des Geschäftsjahres 2015/2016 ein Umsatzwachstum inzwischen 5 – 10 % bei einer EBIT-Marge von mindestens 10 %. Der Anteil der Aufwendungen für Forschung & Entwicklung wird bei rund 17 % erwartet.

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