[24.10.2012]
Christel Happach-Kasan
Für den Erhalt des Sortenschutz und des Züchterprivilegs in Deutschland hat sich die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan, ausgesprochen. Ebenso sei es geboten, sich vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen zwischen Landwirten und Züchtern konstruktive Gedanken über eine vereinfachte und gerechtere Erhebung der Nachbaugebühr zu machen, erklärte die Politikerin.
Entsprechende Empfehlungen des von der EU-Kommission beauftragten Gutachters seien „Verbesserungsvorschläge, mit dem Ziel der Sicherung der mittelständischen Pflanzenzüchtung unter Wahrung der berechtigten Interessen der Landwirte“. Der darin enthaltenen Bewertung, dass das Recht auf Nachbau gefährdet sei, könne sie nicht folgen, so Happach-Kasan. Sollten die gegenwärtigen Schwächen der Nachbauregelung nicht behoben werden, bestehe vielmehr die Gefahr, dass immer mehr mittelständische Züchter ihre Tätigkeit einstellen müssten.
Zudem werde das Tor für eine Ablösung des Sortenschutzes durch das Patentrecht geöffnet. Dies liege weder im Interesse der Landwirte noch der Züchter. Die Rahmenbedingungen für Landwirte und Pflanzenzüchter sollten nach Ansicht der FDP-Politikerin so ausgestaltet werden, dass Züchtungsfortschritt, Vielfalt und Wahlfreiheit auch zukünftig gewährleistet seien. Zu diesen Rahmenbedingungen gehöre auch die Nachbaugebühr. Das Recht der Landwirte, Nachbau zu betreiben, werde dabei nicht in Frage gestellt. Pflanzenzüchter hätten jedoch ein Recht auf die Entlohnung ihrer Arbeit durch die Entrichtung von Nachbaugebühren. Insbesondere die mittelständischen Pflanzenzüchter benötigten diesen Beitrag, um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können.
Das deutsche Sortenschutzrecht sei ein wichtiges Instrument, die geistige Leistung von Pflanzenzüchtern zu schützen, unterstrich die FDP-Agrarsprecherin. Durch den rechtlichen Schutz für Sorten würden Anreize geschaffen, neue Sorten zu entwickeln. Das Sortenschutzrecht habe den Züchtungsfortschritt und die Züchtungsanstrengungen in Deutschland befördert und die vergleichsweise hohe Vielfalt an Zuchtunternehmen bewahrt. (AgE)
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Leserkommentare
[26.10.2012]
Die Gerichte in Süamerika haben zugunsten der Kleinbauern entschieden. Das die Bäume nicht in den Himmel wachsen kann auch die Frau H. K. nicht verhindern.
von Dieter Müller
Die Macht von Monsanto ist doch noch nicht unbegrenzt.
[26.10.2012]
von Dieter Müller
Happach - Kasan offenlegen aller Nebeneinnahmen !!!
[25.10.2012]
Leider bieten die Kleinbauern und bäuerliche Familienbetriebe zuwenig Nebeneinkünfte für solche Bundestagabgeordnete wie Frau Happach-Kasan´, um die Intessen dieser Gruppen in der Agrarpolitik un im Bundestag besser Vertreten zulassen . Wer sich so einsetzt für die Intressen der Saatzuchtkonzuerne und die großagrarischen Saatgutbetriebe macht das sicherlich nicht für einen "vergelts Gott"! Intressen der Leute; politsch hochranig zu vertreten die Landwirte und Händler vor den Kadi zerren die Ihren Kollegen nach den verherden Auswinterungsschäden(besonder bei Top Z Saatgutsorten)aus Mitgefühl und kollegialem Anstand nur helfen wollten ist äuserst pervite. Aussagen Frau Kasan zu gunsten bestimmter Intressen gehen nur bei alle Offenlegung
von ekd
Wenn diese
[24.10.2012]
Person offenlegen müsste, von welchen Konzernen sie Geld bekommt... Immer für die Konzerne, niemals für den Mensch. Als nächstes erhalten Konzerne dann Einsicht in EU- Beihilfeanträge. Nachtigall ick hör dir trapsen, bei der Happach eher stampfen.
von yvain
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