[17.08.2011]
Schwader
Intensive Grünlandbewirtschaftung und Nachhaltigkeit – ist das zu vereinbaren? Über diese Frage diskutieren am 25. und 26. August Wissenschaftler und Berater aus dem deutschsprachigen europäischen Raum an der Universität Oldenburg. Veranstalter der Grünlandtagung ist neben der Arbeitsgemeinschaft Grünland und Futterbau der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften e.V. auch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen sowie die Universität Oldenburg.
Intensive Flächenbewirtschaftung und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen, ist ein aktuell diskutiertes Thema, schreibt die Kammer dazu. Eine Ursache dafür sei die Förderung von erneuerbaren Energien, insbesondere von Biogas. Im Rahmen von Plenarvorträgen werden sowohl die Zielkonflikte vorgestellt sowie Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Intensivierung der Futterproduktion diskutiert. In einem anschließenden Workshop werde die Prozesskette des Graslandes von der Futtererzeugung über die Nutzung als Weide oder die Konservierung zur Silage bis hin zur Wertschöpfungskette Milch beleuchtet.
Ziel der Tagung ist es, die Chancen des Grünlands zu analysieren. Dazu werden einerseits der Produktionsaspekt klar herausgestellt, andererseits aber auch die sich ändernden ökonomischen Rahmenbedingungen berücksichtigt, teilt die Kammer weiter mit.
Die Tagung beginnt am 25. August um 13.00 Uhr im Hörsaalzentrum der Universität Oldenburg. Bei Interesse an der Teilnahme sollte eine Anmeldung bis zum 23. August bei Christine Kalzendorf erfolgen. Die Tagungsgebühr von 25 Euro (ohne Teilnahme an Halbtagsexkursion und Tagungsband) ist vor Ort zu entrichten. Das gesamte Rahmenprogramm inklusiv der Exkursionen kann dem Internet (www.lwk-niedersachsen.de) entnommen werden. (ad)
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