[09.05.2012]
Sojabohnen künftig in Bayern?
Die Agrarminister der Länder drängen weiter auf eine Stärkung des Eiweißpflanzenanbaus. Auf ihrer Frühjahrskonferenz in Konstanz forderten die Ressortchefs erneut entsprechende Anreize bei der anstehenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Dabei müsse die Basis geschaffen werden für eine „qualitativ hochwertige, herkunftsgesicherte und darüber hinaus auch gentechnikfreie Eiweißproduktion als wichtigen Bestandteil für eine eigenständige europäische Eiweißversorgung“, heißt es in dem entsprechenden Beschluss der Agrarministerkonferenz. Darin sprechen sich die Minister erneut für eine Regelung aus, den Anbau von Eiweißpflanzen oder deren Gemenge auf 15 % der betrieblichen Ackerfläche neben dem Anbau ökologischer vorteilhafter nachwachsender Rohstoffe anstelle der Ausweisung ökologischer Vorrangflächen zuzulassen. Schließlich wird der Bund aufgefordert, den angekündigten Ausbau der Eiweißpflanzenstrategie gemeinsam mit den Ländern umzusetzen. Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner begrüßte das Votum der Länderminister. Damit habe man die Notwendigkeit des Aufbaus einer EU-weiten Eigenversorgung mit gentechnikfreien Eiweißfuttermitteln unterstrichen, erklärte der CSU-Politiker. AgE
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Leserkommentare
Eiweißpflanzen
[10.05.2012]
ich finde es gut den ich glaube es wäre garnicht das problem das keiner lupien, ackerbohn und ko anbauen würede. Doch durch die geringe anzahl an ertragreichen sorten lont sich der anbau nur selt z.b in Brandenburg haben wir sehr Trochenen und sandige böden und bauen des halb Lupienen an Blau da diese Antrachnose ressisten sind aber leider sind sie nicht ganz so trockenstress ressisten wie die Gelbe lupien deshalb lonnt es sich manchmal nicht ein mal den drescher zu bestellen und dann hat mann nächstes jahr kaum eiene lust das nochmal zu machen
von dbugi
Eiweißpflanzen neu erfinden???
[09.05.2012]
Es währe so einfach Maisfläche durch Klee oder Kleegras zu ersetzen. Bei annähernd gleichen Nel-Ertrag eine Vervielfachung des Eiweißertrages. Ich muss heuer ertragreiches Kleegras umpflügen um den Ackerstatus zu erhalten. So ist die Realität. Dass doppelzüngige Gerede der Politiker ist nur Hohn und Spott für die Praktiker.
von Geißler Johannes
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