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UFOP rät zu Anbau von Ölsaaten oder Eiweißpflanzen

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Sonnenblume Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) empfiehlt den Landwirten zur Frühjahrsaussaat 2012, verstärkt Sommerraps, Sonnenblumen, Ackerbohnen, Futtererbsen und Süßlupinen zu berücksichtigen. Dies gelte insbesondere für die Entscheidung über Anbaualternativen zu Getreidebeständen, die regional in unterschiedlichem Ausmaß von Auswinterung betroffen seien, erklärte die UFOP in Berlin.

Die Erzeugerpreise für Ölsaaten lägen derzeit auf einem attraktiven Niveau. Experten würden den Raps- und Sonnenblumenmarkt durch den festen Soja-Komplex und die enge Rapsbilanz in Europa sowie das knappe weltweite Ölsaatenangebot auch längerfristig gut unterstützt sehen.

Außerdem stellte die UFOP heraus, dass heimische Körnerleguminosen besonders hohe positive Vorfruchteffekte aufwiesen und wertvolle Futtermittel für alle landwirtschaftlichen Nutztiere darstellten. Bei einer innerbetrieblichen Verwendung könne für Ackerbohnen, Futtererbsen und Süßlupinen der Veredlungswert angesetzt werden, der in der Regel deutlich höher liege als die derzeit zu realisierenden Marktpreise.

Körnerleguminosen sollten insbesondere bei Pflugverzicht zur Auflockerung der Fruchtfolge genutzt werden, da immer enger werdende Anbaufolgen mit sehr hohen Getreideanteilen beziehungsweise Anteilen an Winterungen über einen langen Zeitraum hinweg zwangsläufig zu ackerbaulichen Problemen wie beispielsweise dem verstärkten Auftreten von Pilzkrankheiten, Schadgräsern und Feldmäusen führten. (AgE)

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