[31.07.2012]
Dr. Michael Fuchs, Vize-Chef der Unions-Bundestagsfraktion.
Der Vize-Chef der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, rechnet wegen der Energiewende mit einem drastischen Anstieg der Strompreise. "Im Jahr 2014 wird die EEG-Umlage nach unseren Berechnungen durch die massive Einspeisung der Windenergie inklusive Mehrwertsteuer auf acht Cent pro Kilowattstunde steigen", sagte Fuchs der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Damit müsste eine vierköpfige Familie mit einem Durchschnittsverbrauch von jährlich 5.000 Kilowattstunden alleine 400 Euro pro Jahr für die Förderung von Öko-Strom aufbringen.
Im kommenden Jahr rechnet Fuchs mit einem Anstieg der Umlage auf 5,7 Cent pro Kilowattstunde. Der CDU-Politiker forderte eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). "Die Überförderung der Photovoltaik führt zu absurden Exzessen. Das EEG als einer der Hauptkostentreiber bedarf einer grundlegenden Reform", sagte Fuchs. Alleine im ersten Halbjahr seien Solaranlagen mit einer Leistung von 4.200 Megawatt aufgebaut worden, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Woher fuchs diese Zahlen hat, ist nicht bekannt. Offizielle Angaben der Bundesnetzagentur liegen noch nicht vor.
Fuchs fürchtet, dass die steigenden Strompreise die deutsche Wirtschaft belasten. "Die Energiepreise sind auf dem besten Wege, sich nicht nur in Europa sondern weltweit zum industriepolitischen Standortfaktor Nr. 1 zu entwickeln. Wenn wir die Energiewende falsch machen, gefährdet sie den Industriestandort Deutschland." Fuchs regte einen degressiven Abbau der Förderung an. "Vorstellbar wäre, dass Anbieter von Öko-Strom nur noch eine bestimmte Menge des Stroms voll vergütet ins Netz einspeisen dürfen. Mit jedem Jahr könnte der Anteil des Stroms, den die Produzenten selbst am Markt verkaufen müssen, um zehn Prozent steigen."
Fuchs gilt als Verfechter der Atomkraft. In den vergangenen Jahren hat er sich immer wieder gegen den Ausbau der erneuerbaren Energien gewandt. (-ots/ro-)
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Leserkommentare
[03.08.2012]
Herr Fuchs ist doch nur Einsprachrohr der großen Vier, die mittlerweile bei jeder Gelegenheit gegen das EEG wettern weil es funktioniert und diese Vier langsam aber sicher gemerkt haben das Ihnen Ihre Macht entzogen wird. Weiter mit der Energiewende auch nach über einem Jahr nach Fukushima und auch mit sinnvollen Nachbesserungen im EEG, aber das das EEG den Strompreis teuer macht ist absoluter Blödsinn: In einen Brief von Herrn Josef Göppel MdB ist eine Grafik enthalten aus der hervorgeht, dass der Haushaltsstrompreis im Jahr 2000 13,94 Ct bei einer EEG Umlage von 0,2Ct im Jahr betrug. 2012 voraussichtlich 26,4 Ct zu 3,59ct beträgt. Wo sind die 9,07 Ct Differenz geblieben????
von ThorbenW
[03.08.2012]
Sicherlich ist das EEG nicht perfekt, aber wie will man eine Energiewende starten wenn mittelständische Unternehmen sonst nicht an den großen Vier vorbeikommen. Stellt Euch vor die vorrangige Einspeisung der Erneuerbaren wird abgeschafft. Dann wäre morgen der Ausbau der Erneuerbaren zu ende weil jeder Netzbetreiber behaupten würde sein Netz sei voll.Zu den Kosten der Energiewende: Hätte man seid der Industrialisierung die Kosten für Umweltverschmutzung, Klimaschäden und Atommülllagerung im Strompreis mit Einpreisen müssen, würde dieser um ein vielfaches höher liegen. Wer bezahlt den das Elbehochwasser vor einigen Jahren oder die Dürreschäden in manchen Deutschen Gebieten durch den Klimawandel???
von ThorbenW
Atom Fuchs
[02.08.2012]
Schickt den Fuchs zur Asse , soll er da erst mal aufräumen oder stellt ihm den A- Müll doch gleich in den Garten , vieleicht mag er dann Wind und Solar Strom
von hacketal
@ lerche
[02.08.2012]
Wenn die PV Vergütung so hoch ist, dass sich Norddächer mit Aufständerung lohnen und der Bau von Energiehallen, wenn nach jeder absenkung der Vergütung die Modulpreise zurückgehen, dann wurde und z.T. wird der Bürger schamlos abgezockt bei Co2-Vermeidungskosten die deutlcu zu hoch sind, andere Maßnahmen wären volkswirtschaflich sinnvoller, aber es hat ja nicht jeder so gute Beziehungen wie z.B. Solarwold. Und BGAs ohne Wärmenutzung und massiv steigende Pachtpreise deuten darauf hin das auch BGA-Vergütung zu hoch! Bei zu schwachen Stromleitungen und dem daraus resultierenden Ausgleichsansprcuh kann ich nur auf die Rechtslage unter Berücksichtigeng der aktuellen Rechtssprechung verweisen. Ich belicbe dabei wer so einen Unsinn verteidigt, der.
von landfuerst
Leistung muss sich wieder lohnen!
[01.08.2012]
Die Leistungen der EEG-Anlagen sind Einsparung von Treibhausgas-Emissionen und Stromerzeugung. Dieses ist beides angemessen zu honorieren. Nur glaube ich kaum, dass dies im vorhandenen EEG der Fall ist, hier wurde wenig auf der Grundlage wissenschaftlich belastbarer Zahlen gearbeitet,
von donnershag
Ausgleich für nicht angeschlossene EE Anlagen
[01.08.2012]
Einspeisemanagementmassnahmen müssen Vergütet werden, das ist richtig. Aber es ist aber defenitiv Falsch, dass eine nicht angeschlossene Anlage Vergütung erhält. Die Anlage kann zwar, solange sie nicht angeschlossen wurde vom Netzbetreiber sich die VergütungsHÖHE sichern (Inbetriebnahmetermin). Bezahlt wird aber nur die kWh die über den Zähler geht.
von lerche
PV auf der Nordseite ist doch Betreiberverantwortung
[01.08.2012]
@landfuerst: ich weiss nicht was Sie für ein Problem mit PV auf einem Norddach haben. Der Strom daraus bekommt nicht mehr und nicht weniger Geld wie der aus einer Südanlage. Der Betreiber akzeptiert halt eine geringere Rendite. Das ist alles. Und zum Thema Wärmenutzung bei BGAs: ich kanns nicht mehr hören. Jedes Kohle-, Atom- und Gaskraftwerk, im besonderen aber die ersten 2 hat einen Wirkungsgrad von um die 40% (+-)... Da regt sich auch keiner auf dass neben Isar I der dampf aus der ISar aufsteigt im Winter und im Sommer die Fische verrecken... Natürlich ist eine BGA mit Wärmenutzung besser als eine BGA ohne. aber eine BGA ohne Wärmeutzung ist mir lieber als ein Kohlekraftwerk!
von lerche
An Telgmann001
[31.07.2012]
Wer wegen Netzüberlastung ausgeschaltet wird, bekommt seinen Strom ersetzt! Das regelt dass EEG !! Und wer ans Netz will und wegen schwacher Netze nicht kann, aber gebaut hat bekommt auch Ausgleich! Das ist Gesetz!! Ich könnte dir Bilder von Orten zeigen da gibt es Dächer mit Solaranlagen in fast jeder Himmelrichtung, mal aufgeständert mal nicht!!! Ich bleib dabei wer so einen Blödsinn verteidigt macht sich wahrscheinlich selber damit die Taschen voll und hat angst um seine Geldesel!
von landfuerst
an landfuerst
[31.07.2012]
EEG = Energieeinspeisegesetz ...es wird nur eingespeiste Energie vergütet(gefördert) und nicht die Anlage, die nichts produziert,z.B.Solaranlage im Keller oder auf Norddach. ...man lernt nie aus!
von telgmann#001
Unfug im EEG das Wasser abgraben?
[31.07.2012]
Ja klar! Sofort Offshoreausbau stoppen (die großen vier), sofort Netzausbau stoppen (die großen Vier), sofort Beimischungszwang stopppen (Mineralölkonzene) - Damit verglichen ist alles andere nur Peanuts
von user10
Unfug im EEG das Wasser abgraben
[31.07.2012]
Der werden windmühlen gebaut ohne die Möglichkeit kurzftitig voll ganzjährig einzuspeisen. Da baut enercon Invest auf windstille Standorte Windmühlen, um Geld vor der eurokrise zu retten...Da werden teilweise Norddächser mit Solarplatten geflastert, Hallen gebaut als energiehallen nur um die Solarförderung zu kassiere, die Halle trägt sich angeblich über die Sonnenenergie, da werden Biogasanlagen ohne wärmenutzung gebaut, Naßverärung bekommt den Trockenfermentationsbonus, Eine BGA bedient mehrere Satelitten-BHKWs wobei jedes die hohe Vergütung von kleineren Analgen bekommt!!!! Wer ernsthaft behauptet, dass alles sei sinnvoll, der verdient wahrscheinlich bei diesen Blödsinn mit!!!
von landfuerst
Börsenpreise
[31.07.2012]
Dann sollte Herr Fuchs mal an die Börse schauen, da fallen die Strompreise stetig. Es gibt auch seriöse Berechnung, was uns die Photovoltaik zusätzlich kostet. Die Zahlen liegen unter deutlich unter einem ct Umlage. Die alten Anlagen kosten das Geld, nicht die neu hinzugebauten!! Außer Offshore natürlich - die kosten richtig Geld .
von christian3009
Verdummdeubelung
[31.07.2012]
Die Wahrheit ist folgende: 1. Wenn die Windkraft das EEG belastet, sind das nur die Onshore Anlagen an der Küste, die von RWE und Co gebaut werden. Garantierte Strompreis 18 Cent!Zudem belasten die Kosten für die neuen Stromtrassen die dafür gebaut werden müssen ebenso mit einer Garantierendite von 9,05%. 2. Der komplette Strom von PV, Wind und Biogas wird an der Strombörse "vermarktet". Grössers Angebot- gleiche Nachfrage = geringerer Preis. Kaufen tun dort nur die Stadtwerke und die Großindustrie, die damit den Strom für 3-4 Cent einkaufen. Es ist unverständlich, wie man die Wahrheit so verzerren kann. Entweder weiß er nicht besser Bescheid, dann sollte er besser nichts sagen. Oder er weiß es besser. Dann sollte er jetzt beichten gehen
von heipo
und täglich grüßt das Murmel....Fuchs
[31.07.2012]
Der offizielle Feind der EE ! Besonderer Gegner der Photovoltaik! Man kann diesen Artikel auch als letztes Aufbäumen der Industrie sehen (grossen 4). Jeder weiss demnächst seinen Strom selbst zu produzieren...über den "schlauen"Fuchs haben im Märchen schon viele gelacht,warum nicht auch im wahren Leben !!!MfG
von jschulzep
Wem soll man glauben?
[31.07.2012]
bei 9 cent einspeisevergütung über die eeg, oder ca. 8 cent über einen händler bei windkraft und einen bezugspreis von, ich schreib mal 20 bis 24 cent, frag ich mich wer den gewinn letzt endlich einstreicht.
von egge1255
Diese Dinosaurier gehören schon längst von der Parteibasis
[31.07.2012]
ausgemustert.
von Ghostbusters
Nebenämter
[31.07.2012]
Googelt mal, was der Fuchs sonst noch so macht. Dann wißt Ihr auch wieso der so einen Scheiß verbreitet.
von user10
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