[01.10.2012]
Bürger und Landwirte sollen den Netzausbau finanzieren und daran verdienen. Das zumindest plant Bundesumweltminister Peter Altmaier. Foto: Neumann
Bundesumweltminister Peter Altmaier will die Bürger am Gewinn durch den Ausbau neuer Stromleitungen beteiligen. "Ich schlage vor, dass wir eine Bürgerdividende beim Ausbau der Netze einführen", sagte der Minister gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Altmaier sprach von Anteilen in Höhe von mindestens 500 Euro und einer garantierten Rendite von 5 % und Jahr. Die Beteiligungen sollen in erster Linie Landwirten, Bürgern und Gemeinden angeboten werden, deren Grundstücke von den neuen Hochspannungsleitungen betroffen sind. Erst dann dürften andere Interessierte investieren. Die Regierung erhofft sich so Einnahmen in Höhe von fünf Milliarden Euro. Das sind etwa 15 % der geschätzten Kosten durch den Netzausbau. (-ro-)
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Leserkommentare
A1
[11.10.2012]
Soweit ich weiß ist einTeil der A1 und A31 auch von privaten Investoren gebaut worden!
von anbo
Die netzbetreiber kassieren 9,29%
[30.09.2012]
Warum soll der Landwirt schlechter darstehen als die Netzbetreiber? Im übrigen sollte es für die Netzbetreiber ja auch wohl kein problem sein, Anleihen mit entsprechender Verzinssung auf dem Markt zu werfen. Besser noch wäre KFW Kredite. Wenn der Altmeier sich schon neunmal klug einmischen will, dann könnte er auch gleich sämtliche Netze verstaatlichen und den ausbau selbst in die Hand nehmen. Volkswirtschaftlich sicher ein gewinn für alle....
von a1260963
[29.09.2012]
Gibts auch bald ein Stück Autobahn zu kaufen? Ich hab da was im Auge... Wollte immer schon ne private Mautstelle ;-)
von jschulzep
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