[06.06.2012]
Der Ausbau der neuen Energien geht fast ausschließlich zu Lasten der Verbraucher und mittelständischen Unternehmen. Die Industrie profitiert hingegen davon, wird aber kaum zur Kasse gebeten. Foto: bwe
Der Bundesverband Windenergie kritisiert die einseitige Belastung der Verbraucher durch den Ausbau der neuen Energien. Darauf weist zumindest Henning Dettmer, Geschäftsführer des Verbandes hat in einer Pressemeldung hin.
Gleichzeitig würden aber größere Teile der energieintensiven Industrie von der EEG-Umlage befreit, die wiederum von den neuen Energien profitieren. Denn diese Unternehmen können ihren Strom immer günstiger an der Börse kaufen, wo der Strompreis durch die verstärkte Einspeisung der erneuerbaren Energien immer stärker sinkt (sogenannter Merit-Order-Effekt).
„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Kosten fair auf alle Schultern verteilt werden. Wir brauchen daher auch eine Debatte darüber, wie sich die energieintensive Industrie ihrer Verantwortung stellt und sich an dem Jahrhundertprojekt Energiewende beteiligt“, sagt Dettmer. (-ro/bwe-)
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