Machen Sie top agrar online jetzt zu Ihrer Startseite!

Größter deutscher Solarpark entsteht in Brandenburg

  • Artikel versenden

    Mit der Nutzung des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:
    Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. um im Fall eines Übertragungsfehlers eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, werden wir die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X_Sent_by_IP) beifügen.

Auf einer Fläche von 150 Hektar wird in den nächsten Wochen mit einer Nennleistung von rund 70 MW in Meuro, Brandenburg, ein neuer Solarpark entstehen: Das Unternehmen GP Joule errichtet dort in der Rolle des Generalunternehmers das größte Sonnenfeld Deutschlands. Firmengründer sind die beiden landwirte Ove Petersen und Heiner Gärtner aus Schleswig-Holstein. Beim Solarpark in Meuro ist GP Joule für den kaufmännischen Part der Projektentwicklung inklusive der Finanzierung sowie der späteren technischen und kaufmännischen Betriebsführung zuständig.

Erdacht und entwickelt wurde das Projekt von der Berliner Firma Unlimited Energy. Die 140-Mio.-Euro-Projektvolumen hat die HSH Nordbank zur Verfügung gestellt, die bereits zahlreiche Wind- und Solarprojekte in Europa finanziert hat.
Pro Jahr werden auf dem Gelände in Meuro, das einst dem Abraumtagebau diente, zukünftig ca. 70 Millionen kWh produziert - genug Energie für eine Kleinstadt: 17 500 Haushalte können damit versorgt und dabei über 52 t CO2 pro Jahr gespart werden. Ein wichtiger Schritt für die Region. "Wir haben gezeigt, wie aus einem brach liegenden, für landwirtschaftliche Zwecke ungeeignetem Land ein wertvolles Stück Zukunft werden kann", so Heiner Gärtner, Geschäftsführer von GP Joule.

Mehr als 300 000 Module und 2 555 Wechselrichter gilt es nun zu installieren, bevor die Anlage ans Netz gehen kann. Die Arbeiten dazu laufen bereits auf Hochtouren.
 

Empfehlen Sie den Artikel weiter!