[21.03.2012]
Foto:Siemens
Der Ausbau der Offshore-Windenergie stockt. Die Netzbetreiber scheuen sich die Windparks ans Netz anzuschließen, da sie teure Pannen befürchten. Um die Ausbauziele dennoch zu erreichen, plant die Regierung offenbar die Stromkunden zur Kasse zu bitten, berichtet Spiegel Online. Denkbar sei beispielsweise, dass die Kosten über die Netz- und Ökostromentgelte allen Stromkunden auferlegt würden.
Im Kern geht es dabei um „Schäden, die trotz technischer und organisatorischer Vorkehrungen nicht wirtschaftlich zu versichern sind.“ In diesen Fällen sei „der Schadensausgleich zu sozialisieren“, heißt es in einem Schreiben einer eingesetzten Arbeitsgruppe.
Besonders betroffen davon ist der Netzbetreiber Tennet, der auch an der Arbeitsgruppe beteiligt war. Der Betreiber stellte klar, dass die nächsten Anschlussvorhaben die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens übersteigen würden. Tennet sucht schon seit längerem finanzstarke Investoren für den Ausbau der Netze. (Zur Meldung)
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Leserkommentare
Ich werd diesen Schwachsinn nicht bezahlen! Eigenstromversorgung
[21.03.2012]
und Produktion vor Ort heißt die Devise! Dieses Milliardengrab sollen die vier großen selber bezahlen. Drum stockts jetzt und jetzt sucht man einen Zahlmeister
von Ghostbusters
Zur Information:
[21.03.2012]
Die Firma "Enercon" (Aurich) wollte beim Ausbau der Offshore-Anlagen nie mitmachen, weil zu teuer, zu anfällig und nicht dezentral, also nur zum Vorteil der großen Vier. Ausbau an Land ist viel günstiger und in "Bürgerwindparks" kann jeder mitverdienen. Übrigens: "Tennet" gehört dem niederländischen Staat.
von user10
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[21.03.2012]
von user10
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