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Solarbranche stehen schwierige Zeiten bevor

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Carsten Köring BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Foto: bsw Die Solarstrom-Erzeugung in Deutschland ist im ersten Vierteljahr 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 40 % auf insgesamt 3,9 Mrd. kWh gewachsen. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) berichtete, ist damit der Solaranteil an der deutschen Stromversorgung in den letzten drei Jahren von 1 % auf rund 4 % gewachsen.

Gleichzeitig habe die Branche die Preise für schlüsselfertige Solarstromanlagen halbieren und damit die wiederholte Reduktion der Solarstrom-Förderung weitgehend kompensieren können. Als Gründe führte der Verband eine Vielzahl von Innovationen und Rationalisierungsmaßnahmen an. BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig betonte, somit wirke sich der weitere Ausbau der Solarstrom-Nutzung kaum noch auf die Verbraucher-Strompreise aus.

Der internationale Wettbewerb in der Solarstrom-Branche habe sich in jüngster Zeit aber erheblich verschärft. Durch weltweite Überkapazitäten und unstete Förderpolitik befinde sich die Photovoltaik-Branche in einer Phase der Konsolidierung. Insbesondere in China seien in den letzten Jahren staatlich gewollt gewaltige Produktionskapazitäten aufgebaut worden. Deutschland hat nach Einschätzung des BSW-Solar aber gute Chancen, weiterhin eine Führungsrolle bei den erneuerbaren Energien zu übernehmen und auch für die Solarindustrie ein attraktiver Standort zu bleiben. Voraussetzung dafür sei aber ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Energiewende, zum weiteren Vorrang erneuerbarer Energien und zur Korrektur jüngster Fehlentscheidungen bei der zu starken Reduktion der Solarstromförderung, meinte Körnig.

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